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Handgelenks-OP unter Hypnose: Was die Psyche vermag

Der Schweizer Spitzen-Coach Ray Popoola begleitet Experiment – auf den Fokus kommt es an

Zürich / Luzern, 20. Juni 2018.
Ray Popoola ist einer der renommiertesten Coach-Ausbilder im deutschsprachigen Raum. Zu seinem Repertoire gehören zahlreiche Coaching- und Interventionsmethoden, darunter auch Hypnose. Hypnose, so der Business- und Mental-Coach, sei eine extrem wirkungsvolle Methode der Fokussierung, der Entspannung und im Coaching zum Lösen von Blockaden. “Hypnose ist sehr effektiv und, richtig eingesetzt, eine der stärksten Coaching- und Interventionsmethoden überhaupt”, sagt Ray Popoola und erklärt, dass im Grunde jeder Mensch hypnotische Zustände aus seinem Alltag kenne, etwa bei Tagträumen, beim intensiven Lesen eines spannenden Romans oder von langen Autofahrten auf der Autobahn. Die Gedanken fokussierten sich dabei messerscharf auf mentale Erlebnisse, die gerade im Kopf stattfänden. Und dennoch sei man hellwach.

“Das ist auch die Herausforderung bei der OP gewesen”, macht Popoola deutlich, der ein faszinierendes Experiment begleitet hat: eine Handgelenks-OP unter Hypnose, ohne Anästhesie und Betäubung. Der Patient: Ein Schüler von Ray Popoola, der bei ihm eine Ausbildung zum Mental-Coach absolviert und nun neue Grenzen austesten wollte. Die OP: Nach einem Bruch sollten die verbliebenen Metallteile aus dem Handgelenk entfernt werden, die teilweise schon mit dem Knochen verwachsen waren. Eine sehr schmerzhafte Prozedur, die normalerweise nur unter Lokalanästhesie oder Vollnarkose durchgeführt wird. Wäre die Hypnose misslungen, wären zeitweise immense Schmerzen und eventuelle OP-Fehler die Folge gewesen – zumindest solange, bis eine anschließende Anästhesie erfolgt wäre. “Es war ein Risiko, das jeder Beteiligte eingegangen ist.”

Die Operation fand in der Hirslanden Klinik in Luzern statt. Sowohl die Ärzte als auch das medizinische Personal dort stehen Hypnose positiv gegenüber, verfügen über eigene Kenntnisse und waren auch unter medizinischen Gesichtspunkten von dem Vorhaben begeistert. “Die Zusammenarbeit mit dem Ärzteteam, dem Patienten, der Klinik und mir als Coach war sehr intensiv. Vertrauen war das wesentliche Element, das am Ende zum Erfolg geführt hat”, erzählt Ray Popoola, der mehrere Vorbereitungssitzungen sowohl mit dem Patienten als auch mit der Klinik gestaltet hat. Auch dank seines Einsatzes gelang das Experiment: Die OP konnte ohne Anästhesie während und Schmerzmittel nach dem Eingriff erfolgreich abgeschlossen werden.

“Ich bin sehr stolz auf das Ergebnis. Es zeigt, welch immenses Potenzial in Menschen freigesetzt werden kann und was eine fokussierte Psyche zu leisten vermag. Hypnose statt Schmerztabletten und Nebenwirkungen kann auch für andere Menschen eine Lösung sein”, macht der Coach- und Coach-Ausbilder deutlich.

Und auch in der Business-Welt sei Coaching, unter anderem mit Hypnose, oft ein Weg zu neuen Lösungen. Es gehe, so Popoola, am Ende eben um Klarheit und einen neuen Fokus. Die Methodik sei dabei aber zweitrangig, entscheidend sei, dass man sich vertraue und gemeinsam an einer Lösung arbeite. Sein Fazit: “Es hat noch nie jemandem eine Methode geholfen, ein Problem zu lösen, sondern immer nur der Mensch, der sie anwendet.”Und dennoch: Es helfe, viele Methoden im Repertoire zu haben – auch für die kleinen Operationen des alltäglichen Lebens und um auf die individuellen Bedürfnisse jedes einzelnen Klienten flexibel eingehen zu können.

Weitere Informationen über Ray Popoola und jede Menge Hintergrundwissen zum Thema mentales Coaching für Business-Entscheider und Sportler gibt es unter www.raypopoola.com. Hier finden Interessenten auch einen Blog und jede Menge Wissen rund um Persönlichkeitsentwicklung, persönliches Wachstum und Wege zur mehr Klarheit.

Hintergrund:
Ray Popoola ist einer der führenden Mental-Coaches, Trainer und Coach-Ausbilder Europas. Er lebt und arbeitet in der Schweiz, seine Wurzeln liegen in Deutschland und Nigeria. Er verfügt über ein Wissen wie kaum ein zweiter. Er ist Wirtschaftsinformatiker (FH), Betriebsökonom (FH) und absolvierte einen MBA in England. Der frühere Leistungssportler verfügt zudem über Abschlüsse und Zertifikate in rund einem Dutzend neurowissenschaftlicher Methoden aus den Bereichen Coaching, Intervention, Hypnose, Mentaltechnik, Persönlichkeitsentwicklung und angewandter Psychologie – Wissen, das er heute auch als Lehrtrainer weitergibt. Ray Popoola schaut auf eine abwechslungsreiche berufliche Zukunft zurück – er war jüngster Leiter einer Kampfkunstschule in der Schweiz, gründete mehrere Unternehmen in der Technik-, IT-, Beratungs- und Weiterbildungsbranche, avancierte zum internationalen Bankmanager mit Projekten in ganz Europa und den USA bevor er sich 2008 als Mental-Coach und Persönlichkeitsentwickler in Zürich einen Namen machte. Seine Klienten kommen aus dem Breiten- und Spitzensport sowie aus der Wirtschaft und dem Top-Management. Er gilt als der Top-Coach der Leistungselite, als der mentale Begleiter, wenn es um grosse Herausforderungen, komplexe Fragen und den unbedingten Willen zum Erfolg geht. Seine Klienten reisen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum, aus Westeuropa und sogar aus dem arabischen Raum an, weil sie seine strukturierte Analyse, sein schnelles systemisches Verständnis, sein breites Methoden- und Interventions-Know-how sowie sein direktes und ehrliches Feedback zu schätzen wissen. Ray Popoola hilft, sich zu fokussieren, dringt tief in die Persönlichkeit ein und sorgt für starke und nachhaltige Veränderungen. Er macht es möglich, von Zielen und Ergebnissen nicht nur zu träumen, sondern sie auch wirklich im Alltag zu erreichen und sich mit aller Kraft und Motivation tagtäglich für sie einzusetzen. Er überzeugt durch menschliche Nähe und Empathie ebenso wie durch klare Ansagen und einen schonungslosen Blick nach innen und aussen. Er baut auf und erklärt, pointiert und strukturiert, versteht und verändert Perspektiven. Dabei verlangt er, dass eingegangene Selbstverpflichtungen auch eingehalten werden, damit der gewünschte persönliche emotionale und mentale Wandel zum Besseren auch erreicht wird. Für ihn zählen im Umgang mit Klienten nur die Ergebnisse: absolute Klarheit, Fokussierung auf die Lösung und das Erreichen der angestrebten Ziele. Denn wer etwas erreichen will, der muss sich bewegen. Ray Popoola ist gefragter Redner auf nationalen und internationalen Kongressen, Präsident des Verbandes der Persönlichkeitstrainer (VPT) sowie Mitglied in zahlreichen Fachverbänden und Expertenzirkeln.

Coaching: Neue Wege gehen

Sie helfen bei der Karriereplanung, bei Konflikten mit Kollegen oder beim Stressmanagement. Dabei macht es jeder Coach anders.

Wir haben drei erfahrene Coachs nach ihren Methoden gefragt.

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Ray Popoola: “Wer die richtigen Entscheidungen trifft, spart sich Umwege und Schmerzen”

Whitepaper und Veranstaltungen für Business-Entscheider – bessere Entscheidungen treffen und Fehlentscheidungen vermeiden – Vorträge in Zürich und Frankfurt

Zürich / Frankfurt, 20. April 2018.

Manche Entscheidungen sind relevant für das ganze Leben, sind irreversibel. Dazu zählen zum Beispiel die Wahl der Ausbildung, des Berufsweges und der ersten Stelle, die Entscheidung für einen Lebens- oder Geschäftspartner oder die Frage, ob man Kinder bekommt oder nicht. Zwar hat nicht jede Entscheidung diese Tragweite, aber jeder, der Entscheidungen zu treffen hat, weiß, wie schwierig es sein kann, die richtige Wahl zu treffen. Zu viele Optionen bieten sich oft. Dilemmata gehören mehr oder weniger zum Alltag. Klar ist, wer weiß, wie neurowissenschaftlich, psychologisch und mental menschliche Entscheidungen getroffen werden, wie sie im Inneren entstehen und rational beeinflusst werden können, der hat Vorteile im Business und im Leben. Eine Frage, welcher der Business-Coach Ray Popoola nachgegangen ist. Zusammengefasst hat er seine Ergebnisse in einem Whitepaper und in einem Vortrag. “Man kann lernen, bessere Entscheidungen zu treffen” sagt er. “Wer die richtigen Entscheidungen trifft, spart sich Umwege und Schmerzen.”

Sein Whitepaper zum Thema bessere Entscheidungen gibt es unter www.raypopoola.com/lernen-sie-sich-zu-entscheiden zum Download. Geplant ist auch ein Buch zum Thema, das eine Persönlichkeitsanalyse enthalten wird und einen Gutschein für ein rund halbstündiges Auswertungs- und Feedbackgespräch. Das Buch wird im Juni erscheinen.

Wer nicht so lange warten möchte, kann auch einen Vortrag von Ray Popoola besuchen – am 26. April im Volkshaus in Zürich oder am 16. Mai im Rotonda Business Club in Frankfurt. Beginn ist jeweils um 18.00 Uhr, Ende gegen 21.00 Uhr. Die Teilnahme kostet 99,- CHF pro Person. Anmeldungen und weitere Informationen gibt es unter www.raypopoola.com unter der Rubrik Termine. Die Veranstaltung richtet sich primär an Unternehmer, Selbständige und Führungskräfte, es können sich aber auch Privatpersonen anmelden.

Weitere Informationen über Ray Popoola und jede Menge Hintergrundwissen zum Thema mentales Coaching für Business-Entscheider und Sportler gibt es unter www.raypopoola.com. Hier finden Interessenten auch einen Blog und jede Menge Wissen rund um Persönlichkeitsentwicklung, persönliches Wachstum und Wege zur mehr Klarheit.

Hintergrund:
Ray Popoola ist einer der führenden Mental-Coaches, Trainer und Coach-Ausbilder Europas. Er lebt und arbeitet in der Schweiz, seine Wurzeln liegen in Deutschland und Nigeria. Er verfügt über ein Wissen wie kaum ein zweiter. Er ist Wirtschaftsinformatiker (FH), Betriebsökonom (FH) und absolvierte einen MBA in England. Der frühere Leistungssportler verfügt zudem über Abschlüsse und Zertifikate in rund einem Dutzend neurowissenschaftlicher Methoden aus den Bereichen Coaching, Intervention, Hypnose, Mentaltechnik, Persönlichkeitsentwicklung und angewandter Psychologie – Wissen, das er heute auch als Lehrtrainer weitergibt. Ray Popoola schaut auf eine abwechslungsreiche berufliche Zukunft zurück – er war jüngster Leiter einer Kampfkunstschule in der Schweiz, gründete mehrere Unternehmen in der Technik-, IT-, Beratungs- und Weiterbildungsbranche, avancierte zum internationalen Bankmanager mit Projekten in ganz Europa und den USA bevor er sich 2008 als Mental-Coach und Persönlichkeitsentwickler in Zürich einen Namen machte. Seine Klienten kommen aus dem Breiten- und Spitzensport sowie aus der Wirtschaft und dem Top-Management. Er gilt als der Top-Coach der Leistungselite, als der mentale Begleiter, wenn es um grosse Herausforderungen, komplexe Fragen und den unbedingten Willen zum Erfolg geht. Seine Klienten reisen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum, aus Westeuropa und sogar aus dem arabischen Raum an, weil sie seine strukturierte Analyse, sein schnelles systemisches Verständnis, sein breites Methoden- und Interventions-Know-how sowie sein direktes und ehrliches Feedback zu schätzen wissen. Ray Popoola hilft, sich zu fokussieren, dringt tief in die Persönlichkeit ein und sorgt für starke und nachhaltige Veränderungen. Er macht es möglich, von Zielen und Ergebnissen nicht nur zu träumen, sondern sie auch wirklich im Alltag zu erreichen und sich mit aller Kraft und Motivation tagtäglich für sie einzusetzen. Er überzeugt durch menschliche Nähe und Empathie ebenso wie durch klare Ansagen und einen schonungslosen Blick nach innen und aussen. Er baut auf und erklärt, pointiert und strukturiert, versteht und verändert Perspektiven. Dabei verlangt er, dass eingegangene Selbstverpflichtungen auch eingehalten werden, damit der gewünschte persönliche emotionale und mentale Wandel zum Besseren auch erreicht wird. Für ihn zählen im Umgang mit Klienten nur die Ergebnisse: absolute Klarheit, Fokussierung auf die Lösung und das Erreichen der angestrebten Ziele. Denn wer etwas erreichen will, der muss sich bewegen. Ray Popoola ist gefragter Redner auf nationalen und internationalen Kongressen, Präsident des Verbandes der Persönlichkeitstrainer (VPT) sowie Mitglied in zahlreichen Fachverbänden und Expertenzirkeln.

Entscheiden Coaching

Lernen Sie, sich zu entscheiden!

Mit Ihren Entscheidungen bestimmen Sie Ihr Schicksal und das von anderen Menschen. Ob es nun die Wahl eines Lebens- oder Geschäftspartners ist, der nächste Karriereschritt, die Wahl einer Ausbildung oder wichtige Geschäftsentscheidungen – jede Entscheidung ist ein Zug auf dem Schachbrett Ihres Lebens. Menschen treffen tagtäglich unzählige, teilweise irreversible Entscheidungen. Und diese Entscheidungen bestimmen, was für ein Mensch wir werden. Nur kaum jemand hat Strategien erlernt, dass all diese Schicksalsentscheidungen nicht dem Zufall unterliegen.

Oftmals nutzen wir mentale Simulationen als Entscheidungswerkzeug, in denen wir uns das Erlebnis im Kopf vorstellen, wenn Annahmen oder Erfahrungen nicht ausreichen. Wenn Sie zum Beispiel ein Auto kaufen wollen, ist es natürlich, dass Sie sich die verschiedenen Möglichkeiten vorstellen, um zu entscheiden, welche Sie vorziehen. Je nachdem wie Ihre ureigenen Motive sind, bewerten Sie zum Beispiel Funktion, Status oder Unterhaltskosten jeweils höher als andere Parameter. Sie werden dann das Fahrzeug wählen, dass für Sie persönlich den höchsten Mehrwert bringt. So weit, so gut.

Wenn es aber um lebensverändernde Schicksalsentscheidungen, mit fundamental neuen Erfahrungen geht (beispielweise ein Kind bekommen, heiraten, Berufswechsel), reichen Erfahrungen nicht mehr aus. Künftige Eltern können sich eben nicht vorstellen, wie es wäre, ein eigenes Kind zu haben. Sie können also nicht den Wert einer Entscheidung für ihr künftiges Ich vorhersehen. Dasselbe gilt für viele Geschäftsentscheidungen. Es braucht also eine andere Herangehensweise, um weittragende Entscheidungen zu treffen.

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Die Grundlage jeder Entscheidung

In „Descartes' Irrtum: Fühlen, Denken und das menschliche Gehirn“ (1), beschreibt der Neurowissenschaftler Antonio Damasio eine wegweisende Entdeckung. Er untersuchte Menschen mit Schädigungen in Gehirnregionen, in denen Emotionen entstehen. Alle hatten eine seltsame Gemeinsamkeit: Sie konnten keine Entscheidungen treffen. Sie konnten zwar auf einer logischen Ebene beschreiben, welche Schritte sie durchführen und was sie für eine Entscheidung tun sollten, aber es war ihnen unmöglich, die einfachste Entscheidung zu treffen. Mit anderen Worten, während wir zwar mit logischen Begründungen und Erklärungen unsere Entscheidungen beschreiben können, werden sie von unseren Emotionen gesteuert.

Die Antwort darauf, warum unsere Emotionen unsere Entscheidungen steuern, findet sich darin, wie sich unser Gehirn über Millionen von Jahren entwickelt hat, und der wissenschaftlich bewiesenen Tatsache, dass sich unser Gehirn in den vergangenen 100.000 bis 200.000 Jahren nicht weiterentwickelt hat. Unser Gehirn hat sich mit der primären Aufgabe entwickelt, uns am Leben zu halten. Die Reaktionen unseres Gehirns sind instinktiv und blitzschnell – und viel schneller als wir denken.

Die neurologischen Grundlagen unserer Entscheidungsstrategien wurden sozusagen in einer Zeit geprägt, also unser (Über-)Leben fast ausschließlich von drei Fragen bestimmt wurde, die instinktiv und unmittelbar eingeschätzt werden:

  1. Will es mich fressen? (Gefahr)
  2. Kann ich es fressen? (Opportunität)
  3. Kann ich mich mit damit paaren? (Fortpflanzen)

Manchmal ist es deswegen besser, ein bis zwei Nächte über eine Entscheidung zu schlafen. Wir kennen die Aussage, dass man mit schlechten Gefühlen schlechte Entscheidungen trifft. Das gilt auch für gute Gefühle. Nicht immer ist das gute Gefühl, das man hat, das richtige, woraufhin eine falsche Entscheidungen eben trotzdem getroffen werden kann. Nach ein bis zwei Nächten darüber schlafen, haben sich die Emotionen gelegt, und man wird eine Entscheidung mit mehr Gehirn treffen als vorher. Emotion und Ratio kommen so mehr in Einklang.

 

1) Antonio R. Damasio, Descartes' Irrtum: Fühlen, Denken und das menschliche Gehirn

 

werte führen

Geld entlohnt, Werte führen

Ob Ihre Mitarbeiter nur des Geldes wegen für Sie arbeiten oder auf Grundlage einer Identifikation, ist eine wichtige Frage. Spätestens nach der Bonuszeit, wenn das vergangene Jahr finanziell honoriert wird, zeigt sich, ob sie Ihnen ergeben sind.

Wenn Sie auch bei weniger zufriedenstellenden Bonusrunden sicher sein wollen, dass Ihre Mitarbeiter Ihnen treu bleiben, müssen Sie als Leader wahrgenommen werden. Dazu sollten Sie erst wissen, wie Sie im Aussen wahrgenommen werden.

Holen Sie sich kompromissloses Feedback

Wollen Sie für Ihre Peers und Angestellten als eine Top-Führungspersönlichkeit wahrgenommen werden? Es gibt viele Möglichkeiten, wie Sie Ihre Leadership-Qualitäten zur Bestleistung bringen können. Eine, die ich in jedem Leadership Coaching empfehle, ist, sich ausserhalb der jährlichen Bewertungsrunden Feedback einzuholen. In vielen Firmen ist 360°-Feedback ein Bestandteil der Personalentwicklung. Fragen Sie in Ihrer Firma nach, vielleicht ist es für Sie bereits verfügbar. Ansonsten suchen Sie sich einen externen Anbieter. Die Investition hat unschätzbaren Wert.

Wählen Sie den Bereich der Verbesserung aus

Nachdem Sie von Ihren Stakeholdern Feedback erhalten haben, wählen Sie aus ihrer 360°-Bewertung ein Verhalten aus, worin Sie künftig besser gesehen werden wollen. Vielleicht ist es sogar ein Verhalten, von dem Sie nicht dachten, dass man es Ihnen anhaften würde. Umso besser.

Ein Beispiel: Ein Geschäftsbereichsleiter war in einem Führungscoaching darüber entsetzt, dass seine Peers ihn in seiner 360°-Bewertung als launisch beurteilten. Einerseits ärgerlich, weil er es nicht wusste. Andererseits ein Ansporn, weil er so nicht gesehen werden wollte. Er machte es zu seiner #1 Priorität, dies innert kurzer Zeit zu verändern. Die Tatsache, wie er gesehen wurde, hatte verständlicherweise Einfluss auf die Leistungsfreude seiner Mitarbeiter. Wer arbeitet denn schon gern für eine launische Person?

Danke!

Die einzig richtige Antwort auf ein Feedback ist: Danke. Kontaktieren Sie einen Ihrer Stakeholder, bedanken Sie sich für das Feedback und heben Sie hervor, wie wertvoll der Input für Sie ist. Teilen Sie auch mit, dass im Feedback Thema X (das, was Sie verbessern wollen) herausgekommen ist. Entschuldigen Sie sich dafür, dass dies in der Vergangenheit Schwierigkeiten verursacht habe, und betonen Sie, dass Sie sich in dem Punkt verbessern wollen. Fragen Sie Ihren Stakeholder nach Vorschlägen, die sie/er hat, damit Sie sich in diesem Bereich verbessern können. Klären Sie Unklarheiten, jedoch rechtfertigen Sie sich nicht. Schliessen Sie auch diesen Schritt mit einem Danke ab.

Das ist für so manchen meiner Klienten einer der schwierigeren Punkte. Er zeigt eine vermeintlich verwundbare und menschliche Seite. Aber auch den Willen und Mut, die Schwäche zu verbessern. Das ist wiederum Charakterstärke und festigt das Vertrauen in Ihre Person.

 

The difference between successful people and very successful people is that very successful people say no to almost everything. – Warren Buffet.

 

Follow-up

Ohne Termin und ohne Messkriterien ist jedes Follow-up nicht viel wert. Besonders dann, wenn es sich um ein Verhalten dreht, das Sie an sich verbessern wollen. Machen Sie mit Ihrem Stakeholder einen Termin in spätestens einem Monat für ein erstes Follow-up. Warum? Was Sie sich terminiert haben, werden Sie eher einhalten. Und Sie werden wissen wollen, ob sich die Wahrnehmung über Sie verbessert hat. Zudem verändert sich auch der Blick auf Sie. Wenn Sie in einem Monat fragen, ob Sie z.B. zugänglicher geworden sind, wird sich Ihr Stakeholder künftig stetig genau diese Frage stellen: Ist sie/er zugänglicher? Planen Sie sich periodisches Feedback ein. Machen Sie weitere Follow-ups in regelmässigen Abständen, bis Sie Ihr Ziel erreicht haben.

Smither & Walker1 (1999)  haben in einer zeitlich lang angelegten Studie gezeigt, dass Manager sich stärker in ihre Bestleistung entwickeln, wenn sie 360°-Feedback nutzen und die Ergebnisse mit Angestellten besprechen, als wenn sie es nicht tun. Und das umso mehr, wenn die erkannten Schwächen mit den Ergebnissen des vorhergehenden Jahres verglichen werden.

Menschen folgen Werten

Leader, die von ihren Stakeholdern kompromissloses Feedback einholen und annehmen, zeigen, dass man ihnen vertrauen kann. Sich das Feedback zunutze zu machen, um sich persönlich zu verbessern, zeigt zudem Charakterstärke und für welche Werte man einsteht. Während viele der Meinung sind, dass Menschen nur dem Geld folgen, ist es doch meist so, dass Menschen den Werten folgen, die von ihren Leadern vorgelebt werden und mit denen sie sich identifizieren können.

Probieren Sie es aus. Auf diesem Weg stärken Sie die Vertrauensbasis zu Ihren Mitarbeitern und Stakeholdern und Ihre Leadership-Kompetenzen. So können Sie der nächsten Bonusrunde gelassener entgegenblicken.

 

1) Walker, A., & Smither, J. (1999). A Five-Year Study of Upward Feedback: What Managers Do with Their Results Matters. Personnel Psychology, 52(2), 393-423, 31

 

Gute Vorsätze auch wirklich umsetzen – mit neuen Gewohnheiten ins neue Jahr

Warum es schwieriger ist, als sie dachten und was Sie tun können, um Ihr Ziel zu erreichen

Erst vorgestern Nacht haben sich auf der ganzen Welt Menschen gute Vorsätze für das neue Jahr vorgenommen. Vieles haben sie vor zu ändern: weniger Essen, gesünder leben, sich weniger ärgern oder gar den Job wechseln. Was viele Monate, vielleicht Jahre unerledigt blieb, jetzt soll es sich ändern. Untersuchungen zeigen, dass rund zwei Drittel aller Menschen an Silvester gute Vorsätze fassen.

Aber bei der grossen Mehrheit wird die Umsetzung der vielen guten Vorsätze nicht erfolgreich sein. Viele werden nicht durchalten. Ein Viertel gibt statistisch bereits in der ersten Woche auf, ein weiteres Drittel in den ersten zwei Monaten. Nur etwa 7 Prozent werden auf die eine oder andere Art und Weise ihre Ziele erreichen. Ehrlich gesagt, es gibt keinen Grund für gute Vorsätze. Die meisten von uns versagen in dem Spiel. Am Ende bleiben nur die guten Absichten, aber kein Ergebnis. Oder geht es vielleicht anders? Ohne die Enttäuschungen der letzten Jahre, in denen wir eben nicht durchgehalten haben?

Damit Menschen ihre Ziele mit neuen Gewohnheiten erreichen, damit sie in ihre Bestleistung kommen, benötigen sie also ein System, das funktioniert. Sie brauchen Halt und eine Anleitung, einen Weg, auf den sie sich begeben können. Ein solches System gibt es – und es ist genau da anders, wo die anderen Systeme versagen. Es basiert auf Forschungen und wird von Menschen verwendet, die ihre grössten Ziele erreichen und diese immer grösser machen.

Um Ziele zu erreichen, braucht es neue Gewohnheiten. Neue Gewohnheiten kommen aber nicht über Nacht. Sie brauchen Zeit, Hingabe und Durchhaltewillen, vielleicht auch Disziplin oder Mut. Die meisten Neujahrsvorsätze scheitern an einer oder mehrerer dieser Voraussetzungen. Aber wie viel Zeit braucht man, wie lange muss man durchhalten, um sich eine neue Gewohnheit zu eigen zu machen? Viele Menschen kennen die Legende von «in 21 Tagen hast Du Dein Ziel erreicht». Aber es ist eben nur eine Legende… Leider.

Was Sie noch nicht über die 21-Tage-Regel wussten

Es hat sich herausgestellt, dass die 21-Tage-Regel nur ein Mythos ist und auch kein wissenschaftliches Fundament hat. Bei simpleren Dingen kann man sich eine neue Gewohnheit schon in viel weniger als in 21 Tagen angeeignet haben. Bei komplexeren Themen oder Herausforderung kann es um Einiges länger dauern als nur 21 Tage.

Forscher vom University College London haben Menschen beobachtet und untersucht, die sich verschiedene neue Gewohnheiten aneignen wollten. Statt der legendären 21 Tage fanden sie heraus, dass es im Schnitt 60 Tage dauert, bis eine neue Gewohnheit wirklich implementiert ist, bis sie also automatisch abläuft. Und bei vereinzelten neuen Gewohnheiten kann es sogar bis zu 250 Tagen dauern. Es ist eben, wie schon gesagt, Geduld und Durchhaltevermögen gefragt. Je komplexer die neue Gewohnheit, desto länger dauert es, sie für sich zu integrieren.

7 einfache Tricks, um sich neue Gewohnheiten anzueignen

Wenn ich in Coachings meinen Klienten von diesen Zahlen berichte, seufzen die meisten. Sie vermutlich jetzt auch. Das verstehe ich. Aber Sie wollen doch etwas erreichen und haben sich ja gerade deswegen gute Vorsätze für das neue Jahr vorgenommen. Ich übrigens auch. Die gute Nachricht ist, dass es ein paar Tricks gibt, mit denen wir uns auch schwierigere neue Gewohnheiten aneignen können.

 

1. Bleiben Sie in Verbindung mit Ihrer Motivation

Warum wollen Sie die neue Gewohnheit? Ihre intrinsische Motivation ist der Schlüsselfaktor, um sich neue Gewohnheiten anzueignen. So vermittle ich das im Coaching: „Klarheit über die eigenen Lebensmotive (Das Warum) helfen dabei, die Hingabe und den Durchhaltewillen aufrechtzuerhalten. Wenn Sie sich darin nicht klar sind, verliert die neue Gewohnheit schnell an Attraktivität.“

 

2. Reden Sie über ihre „neue” Gewohnheit

Wer mit Freunden reist, reist besser. Das gilt auch für die Reise zu neuen Gewohnheiten. Freunde können unterstützen und sorgen neben gutem Zureden auch für einen gewissen „sozialen Druck“. „Du wolltest doch …“  Wenn es hart wird, können gute Freunde einem durch die schwierige Zeit helfen – die Zeit, in denen man zweifelt und schwach wird. Eine Studie der Harvard Universität hat bewiesen, dass Gemeinschaften einen signifikanten Einfluss darauf haben, dass wir mehr an uns glauben und Ziele dadurch erreichbarer werden.

 

3. Grosse Vision, kleine Zwischenziele

Manchmal kommen wir in Schwierigkeiten, wenn wir uns zu viel aufladen. Vor allem dann, wenn wir besonders grosse Visionen und Ziele haben. Ich ermutige meine Klienten sehr gerne zu grossen Zielen. Grosse Ziele helfen. Aber zwischen kühn und desillusioniert liegt oftmals nur eine Haaresbreite. Grosse Ziele sind grossartig. Dennoch schadet ein gewisser Realismus nicht, zumal jedes grosse Projekt in kleinen Schritten erreicht werden muss. Etwas, was ich an diesem Punkt gerne empfehle: Grosse Ziele in kleine Zwischenschritte unterteilen. Dann wird die neue Gewohnheit spürbar schrittweise erreicht und ist keine Reise zu den Sternen.

 

4. Finden Sie den richtigen Auslöser

Oft fällt es uns schwer, uns neue Gewohnheiten anzueignen, weil wir die falschen Verknüpfungen einsetzen. Und da hat ausnahmsweise das, was landläufig empfohlen wird, seine Gültigkeit: nämlich das noch unbekannte und unerreichte Neue mit Altbekanntem zu verbinden.  So zum Beispiel mit folgenden einfachen Aussagen und Verknüpfungen: „Abends nach der Arbeit gehe ich 15 Minuten spazieren“ oder „In der Mittagspause esse ich einen Salat“ Solche Aussagen lassen den Denkprozess aus, weil die Reaktion schon bestimmt ist.

 

5. Wählen Sie die richtige Belohnung aus

Es ist besser, eine intrinsische Belohnung auszuwählen, als eine extrinsische, wie zum Beispiel ein Einkauf von einem Konsumgut oder das Verzehren eines Stück Kuchens. Der Grund: Eine extrinsische Belohnung kann zwar funktionieren, ist aber langfristig erfahrungsgemäss weit weniger effektiv. Zudem kann man an einer extrinsischen Belohnung das Interesse verlieren bevor man sich dessen bewusst wird. Und plötzlich verliert die Belohnung an Wert und wirkt sich dadurch negativ auf die Motivation aus.

 

6. Führen sie Buch über Ihren Fortschritt und Ihre Ziele

Die meisten Menschen, die ich kenne, mögen keine Buchhaltung. Auch für mich ist Buchhaltung kein Lieblingsthema. Wenn es aber darum geht, sich neue Gewohnheiten anzueignen und Ziele zu erreichen, ist Buch zu führen aber das Werkzeug Nummer Eins.  Denn wenn wir schriftlich sehen, welche Fortschritte wir machen und die erreichten Ziele uns selber immer wieder vor Augen führen, hat das eine immense Wirkung auf uns.

Dr. Gail Matthews von der Dominican Universität in Kalifornien untersuchte die Wirkung und stellte fest, dass die Wahrscheinlichkeit, Ziele zu erreichen um 42 Prozent höher ist, wenn wir uns den Fortschritt schriftlich vergegenwärtigen.  Die Begründung: Handschriftliches notieren aktiviert beide Gehirnhälften. Für neue Gewohnheiten ideal.

 

7. Freuen Sie sich auf die Belohnung

Nichts ist so schön wie die Vorfreude. Charles Duhigg beschreibt in seinem Buch Die Macht der Gewohnheit,  dass es ein grosser Vorteil ist, wenn wir uns auf eine bestimmte Belohnung freuen. Damit verändert sich die Belohnung von einem Anreiz zu einer Energiequelle mit Antriebskraft.

Freuen Sie sich bereits jetzt auf das gute Gefühle, das Sie haben werden, wenn Sie Ihre neue Gewohnheit ein weiteres Mal erfolgreich ausgeführt haben.

 

Falls Sie Schwierigkeiten damit haben, sich die neue Gewohnheit anzueignen, herzlich willkommen im Club. Sie sind nicht allein. Aber anstatt frustriert zu sein, hoffe ich, dass Sie sich etwas erleichtert fühlen. Sie machen nichts falsch!

Falls Sie an der 21-Tage-Regel scheitern, lade ich Sie herzlich ein, diese einfach zu vergessen. Stattdessen brauchen Sie nur Ihre Motivation vor Augen zu behalten, mit Freunden über Ihr Vorhaben zu sprechen, den Auslöser und die Belohnung zu optimieren, darüber Buch zu führen und sich bereits jetzt auf die Belohnung zu freuen.

Ich bin mir sicher, dass Sie bereits jetzt näher an Ihren neuen Gewohnheiten und Zielen sind als Sie denken.

Druck im Job – So machen Sie Stress zum Produktivitätskick

26 Oktober 2017, Wirtschaftswoche
Anti-Stress-Tee, Stressball oder Goodbye-Stress-Pflegebad: Belastungsbekämpfung ist in. Dabei ist Stress nicht per se schlecht, er erhöht Aufmerksamkeit und Leistungsfähigkeit. So legen Sie den Stressschalter um.

Am Arbeitsplatz, in der Familie und sogar in der Freizeit – Stress ist allgegenwärtig. Und hat einen ziemlich schlechten Ruf. Dabei ist Stress gar nicht unser größter Feind. Denn Stress ist grundsätzlich gut. Bei Stress schüttet der Körper Botenstoffe aus, die Energiereserven des Körpers freisetzen und uns auf eine bevorstehende Flucht oder Auseinandersetzung vorbereiten. Erfolgt kein Abbau dieser Botenstoffe, wirkt sich Stress negativ auf unser Befinden aus und wird zum Disstress.

Lesen Sie hier den ganzen Artikel

So finden Sie den passenden Business Coach

20 Oktober 2017, Capital online
Im Management kann es ganz schön einsam werden. Doch die Reflexion der eigenen Entscheidungen und die Motivation für Neues funktionieren oft besser im Team. Mit diesen fünf Tipps finden Sie den perfekten Business Coach.

Ralf R. hat im Job erreicht, wovon andere noch träumen: Top-Position im Management eines renommierten Unternehmens, hohes sechsstelliges Jahresgehalt, Privilegien, Ansehen. Doch Ralf R. fehlt etwas, seit er in der Chefetage angekommen ist. Und es fehlt ihm jeden Tag mehr. Er vermisst einen Sparringspartner, der ihm ehrliches Feedback gibt. Denn R. weiß: Sein Chefsessel wird unversehens zum Schleudersitz, wenn er falsche Entscheidungen zum falschen Zeitpunkt trifft.

Doch wohin mit seinen Sorgen? Mit wem soll er sich über seine Zweifel und Bedenken austauschen, wem seine Ängste offenbaren oder sich über mögliche Strategien austauschen? Es ist einsam an der Spitze. R.s Vorstandskollegen kümmern sich bestenfalls um ihre Ressorts, schlimmstenfalls hingegen um seine Absetzung. Und seine engsten Mitarbeiter hüten sich, durch allzu ehrliches Feedback die eigene Position zu gefährden. Mit anderen Worten: Sein Umfeld ist interessengeleitet. Unterstützung? Fehlanzeige.

In kritischen Situationen hilft nur Klarheit

Was Ralf R. braucht, ist ein externer Sparringspartner. Jemand, der R. dabei unterstützt, den vielseitigen Anforderungen des Jobs souverän zu begegnen. Jemand, der weiß, wie es ist, Motivator, Stratege, Steuermann und Vorbild in Personalunion sein zu müssen. Jemand, der ihm offen Feedback gibt und wichtige Impulse liefert. Kurz: Jemand, der seine Nöte versteht. Ralf R. braucht einen Business Coach. Und zwar keinen, der als bezahlter Feel-Good-Manager die gestresste Seele von R. massiert und ihm stets gut zuredet. Sondern jemanden, der kompromisslos mit ihm Zustände reflektiert, den Finger in die Wunde legt und neue Wege aufzeigt. Denn in kritischen Situationen und bei anspruchsvollen Aufgaben hilft kein Kuschelkurs, sondern nur ein klarer Blick.

Bye bye Feel-Good-Manager, bye bye Drill Sergeant

R. sucht einen Sparringspartner, der die richtigen Fragen stellt und hartnäckig Antworten einfordert. Mitnichten einen Drill Sergeant, sondern einen Coach, der R. zum Ausschöpfen des vorhandenen Potenzials führt. Der ihm zu mentaler und emotionaler Stärke verhilft, um den Alltag eines Top-Managers erfolgreich zu meistern. Ohne Sparringspartner, das spürt R. deutlich, vereinsamt er in seiner persönlichen Entwicklung. Er verschenkt seine Chance auf Bestleistung. Doch wie findet R. einen geeigneten Sparringspartner? Woran erkennt man einen guten Coach, der die Wirtschaft versteht und neben nützlichen Methoden des Selbstmanagements auch die Herausforderungen eines Managers kennt?

Schritt 1: Wer fragt, führt

Absolute Klarheit ist die erste Grundregel. Beantworten Sie sich folgende Fragen:

Was ist meine Intention?

Warum will ich einen Coach?

Warum bin ich dort, wo ich gerade bin?

Was soll das Endresultat meines Coachings sein?

An was messe ich den Erfolg?

Wenn diese Fragen nicht beantwortet sind, verschwenden Sie nur Zeit und Geld.

Schritt 2: Raus aus der Komfortzone

Eine grundsätzliche Lernbereitschaft ist Voraussetzung. Als Coachee sollten Sie bereit sein, sich zu verändern – und zwar nicht ein bisschen, sondern zu 100 Prozent. Sind Sie wirklich bereit, Opfer zu bringen, sich von lieb gewonnenen Routinen und etablierten Verhaltensmustern zu verabschieden? Für ein erfolgreiches Coaching sollten Sie über persönliche Integrität verfügen, realistische Erwartungen haben und sich Ihren erklärten Zielen gegenüber verpflichtet fühlen.

Schritt 3: Drum Prüfe, wer sich an einen Coach bindet

Ihre Zeit ist kostbar und Ihre Langmut begrenzt. Sie wollen möglichst schnell Nutzen aus einer Zusammenarbeit ziehen. Woran können Sie einen „Kuschel“-Coach bereits vor der Zusammenarbeit erkennen? Wenn Ihr Coach Ihnen die Fragen aus Schritt 1 nicht stellt, weist das auf einen drohenden Eiertanz hin. Schickt er dann noch lächelnd Bestellungen für Sie ans Universum oder gibt Ihnen ein aufmunterndes „Alles wird gut“ mit auf den Weg, sollten Sie von weiteren Treffen absehen – ebenso, wenn der Coach keine Verantwortlichkeiten definiert und aufs Einhalten von Vereinbarungen verzichtet.

Schritt 4: Eine gute Wahl treffen

Manche nennen es den Nasenfaktor, andere schlicht Sympathie. Ihr künftiger Coach sollte jemand sein, den Sie auch sonst als Mensch schätzen und tolerieren würden. Mit anderen Worten: Jemand, dessen Gesellschaft Sie mögen. Neben der fachlichen Stärke, seiner Erfahrung und seinem Verständnis für inhaltliche Themen ist Authentizität ein weiterer wichtiger Entscheidungsfaktor. Lebt Ihr Coach, was er verspricht? Dann sind die Aussichten vielversprechend.

Schritt 5: Keine faulen Kompromisse

Ebenso wie Sie keine kontraproduktiven Zugeständnisse bei der Auswahl Ihres Sparringspartners machen sollten, darf ein Coach nicht allzu kompromissbereit sein. Ihr künftiger Coach sollte eine klare Haltung haben – und zwar auf jeder Ebene: fachlich, in der Kommunikation und in der Zusammenarbeit. Ihr Coach sollte sich ebenso an Vereinbarungen halten wie er es von Ihnen verlangt.

 

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Bestleistung ist nicht nur etwas für Leistungseliten

Bestleistungen sind kein Privileg von Leistungseliten oder Übermenschen. Jeder kann Bestleistung erreichen. Die Frage ist nur, an was man sich selber misst. Wer SEIN Bestes gibt, kommt in den Flow und erlebt Glücksgefühle. Nur wer den Kopf in den Sand steckt, muss sich mit persönlicher Mittelmäßigkeit zufrieden geben. Alle anderen haben das Zeug zur persönlichen Bestleistung.

Roger Federer spielt eine perfekte Topspin-Vorhand unerreichbar weit ins hintere Feld. Michael Phelps gewinnt bei den Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro 2016 in fünf Schwimmdistanzen fünf weitere Goldmedaillen. Mit insgesamt 23 Olympia-Medaillen ist er der erfolgreichste Olympionike aller Zeiten. Der andere Michael, Michael Jackson, ist mit schätzungsweise 750 Millionen verkaufter Platten der erfolgreichste Popstar aller Zeiten. Franz Liszt‘ Klavierstück «Etudes d’exécution transcendante» transzendiert pianistische Fingerfertigkeiten auf meisterhafte Ansprüche und zieht damit Zuhörer in seinen Bann. Unternehmen, bei denen der Silicon-Valley-Pionier Elon Musk involviert ist, verändern ganze Industriezweige und sorgen für eine Disruption in bis dato zementierten Märkten.

Spitzenleistung zu erleben ist spannend. Und wir alle möchten gerne gute Leistung erreichen – im Beruf, im Privatleben, im Sport oder bei unserem Hobby. Unser Streben danach ist durchaus normal. Aber viele haben das Gefühl, dass Bestleistung nur etwas für eine auserwählte, privilegierte Minderheit ist, für einzelne Talente oder Genies. Dabei ist das Resultat, das wir anschließend als Bestleistung bezeichnen, nur das Ergebnis unserer Leidenschaft. Auch Mahatma Gandhi wusste anfangs nicht, dass er einen friedlichen Prozess letztlich bis zur Unabhängigkeit Indiens führen würde.

Verlieren Sie den Kompass nicht aus den Augen

Die gute Nachricht ist, dass die Wissenschaft in den letzten Jahrzehnten fundamentale Erkenntnisse im Bereich der Neurophysiologie erreicht hat: Bestleistung ist nicht mehr ein elitäres Produkt, sondern ein replizierbares Ergebnis. Forschung zeigt, dass Bildung zu 1%, Arbeitserfahrung zu 3% und Berufserfahrung zu 0%, also gar keinen Einfluss auf Leistung hat. Es kann also jeder Bestleistung erreichen – ohne Vorwissen und ohne soziale Prägung, freilich aber natürlich nur im Rahmen seiner eigenen Möglichkeiten.

Jedoch sind Bestleistungen nicht etwas, was über Nacht entsteht. Es braucht einen Plan, Hingabe und Leidenschaft, um etwas Bestimmtes erreichen zu wollen. Und auf dem Weg ans Ziel gibt es viele Unkenrufe, denen man trotzen und standhalten muss. Durchhaltevermögen ist erforderlich. Und manchmal muss man sich eben auch von falschen Ratgebern trennen, um seinen Kompass nicht aus den Augen zu verlieren.

Einer der größeren Fehler besteht meist darin, sich in erster Linie mit Ergebnissen der Besten messen zu wollen. Die optimalen Fragen wären: «Wie kann ich bei dem, was ich tue, mein Bestes geben?» Dann wird die externe Referenz nicht das Ergebnis eines Top-Performers, sondern die Leidenschaft dessen. So werden die Hindernisse auf dem Weg zu Herausforderungen und nicht zu verhindernden Umständen. Und die interne Referenz wird der Zufriedenheitsindex der eigenen Leistung – man erlebt Flow-Zustände.

Fazit

Jeder Mensch kann gute Leistung erreichen und damit Glücksgefühle erleben. Es mag sein, dass es nicht die Spitzenleistungen von Olympioniken wie Michael Phelps oder Unternehmern wie Elon Musk sind. Das Glücksgefühl stellt sich aber nicht immer mit der absoluten Größe des Ergebnisses ein, sondern mit der relativen und inneren Referenz –  dann, wenn ich weiß, dass ich mein mir mögliches Bestes gegeben habe.

Ray Popoola: Wirkungsvolles Coaching beginnt da, wo die Banalität endet

Zürich, 27. Juli 2017.
„Warum brauche ich einen Coach? Ich kann doch alles auch in Büchern nachlesen.“ Mit dieser Frage sehen sich auch Spitzen-Coaches und herausragende Management-Trainer konfrontiert. Der Schweizer Mental-Coach Ray Popoola, der seit vielen Jahren Top-Entscheider aus der Wirtschaft und Spitzensportler bei persönlichen Veränderungen begleitet und sie nachweislich zu Bestleistungen bewegt, hat für diese Frage kein Verständnis. „Wirkungsvolles Coaching sowie echte, lebenswichtige und bewusstseinserweiternde Veränderungen beginnen da, wo menschliche Interaktion stattfindet und der Bullshit endet“, sagt er. Mit Bullshit meint er die typischen Erfolgstipps aus der Ratgeber-Literatur und aus Illustrierten, die über Erfolgsuchende hereinströmen wie Wellen an die Küste. „Die sind meist banal. Nichts davon ist wirklich individuell. In der Umsetzung bleiben diese Allgemeinplätze ungefähr so wahr und nachhaltig wie das Tageshoroskop“, meint er und fordert, bestimmte Aussagen und vermeintliche Tipps mehr zu hinterfragen.

„Wir nehmen viele Allgemeinplätze viel zu selbstverständlich hin. ‚Wenn ich das schaffe, dann schaffst Du das auch‘. ‚Jedes Ziel beginnt mit dem ersten Schritt‘. Oder: ‚Erfolg hat drei Buchstaben: TUN‘. Das alles sind doch nichtssagende Trostpflaster, die je nach Perspektive immer ganz oder teilweise wahr sind, aber den Empfänger der Botschaften alleine lassen, wenn es um seine eigenen Themen geht“, kritisiert Popoola. Erst durch das tiefe Eindringen in die Psyche durch einen dafür speziell ausgebildeten Menschen und einer intensiven Auseinandersetzung mit den persönlichen Hindernissen, Limitierungen und Blockaden werde wirklich etwas bewegt. „Jeder hat doch seinen ganz eigenen Rucksack, seine persönlichen Eigenschaften und Lebensmotive. Das kann nicht in einem Ratgeber oder in einer dreiminütigen Videositzung erfasst und bearbeitet werden“, macht der Mental-Coach deutlich. Nicht umsonst hätten erfahrene Coaches zahlreiche Zertifizierungen durchlaufen, Methoden erlernt und Erfahrungen gemacht – ein Buch sei für alle gleich, eine „Persönlichkeits-Entwicklungs-Phrasen-Giesskanne“. Ein hochwertiges Coaching hingegen sei maximal individuell. „Was bei dem einem funktioniert und einen radikalen Wandel zum Besseren bewirkt, kann bei einem anderem genau den gegenteiligen Effekt haben“, weiss Popoola.

Was in den meisten Büchern nachzulesen sei, sei bestenfalls rudimentäres Allgemeinwissen, das nicht mal „zum Malen nach Zahlen“ tauge. Unbegleitet blieben mehr als 95 Prozent aller Ansätze wirkungslos. Nur durch einen Coach, der persönlich, charakterlich und fachlich mit dem Klienten kompatibel sei und der eine gewisse Spezialisierung nachweisen könne, liessen sich Ziele auch wirklich erreichen. „Persönliche Veränderungen sind nicht trivial, sondern für die meisten Menschen einer der grössten und schmerzlichsten Herausforderungen“, so Popoola. Deswegen müsse der Klient auch mitarbeiten, sich seinem Schmerz und seinen Problemen stellen und sich selbst konfrontieren. „Das fordert kein Ratgeber. Deswegen wirkt er nicht. Und dieser Prozess braucht individuelle Begleitung.“

Freilich möchte Ray Popoola Bücher und Ratgeber-Seiten nicht verdammen. Mancher Impuls sei sicher hilfreich und könne zuerst einen inneren Dialog und später den Wunsch nach persönlicher Veränderung auslösen. „Wenn es aber ans Eingemachte geht, wenn der Weg wirklich gegangen werden muss, Disziplin und Durchhaltewillen nötig sind und wenn individuelle Grenzen erreicht und verschoben werden, dann ist es gut, wenn jemand da ist, der versteht, moderiert und unterstützt. Nur wer das leisten kann, auf höchstem Niveau, sollte sich auch Coach nennen dürfen“, so der Mentaltrainer, Executive-Coach und Coach-Ausbilder, der nicht nur seine eigenen Klienten ermutigt, viel mehr zu hinterfragen und auch dem Coach „auf den Zahn zu fühlen“. „Die Klienten sollten mündiger werden. Nicht alles, was schön klingt, ist auch wahr und hilfreich.“  Wer Bestleistung bringen und mehr aus sich herausholen möchte, sollte für sich auch den besten Coach suchen. Wohlfeile Worte allein seien noch kein Qualitätsmerkmal.

Weitere Informationen über Ray Popoola und jede Menge Hintergrundwissen zum Thema mentales Coaching für Business-Entscheider und Sportler gibt es unter www.raypopoola.com.

Hintergrund:
Ray Popoola ist einer der führenden Mental-Coaches, Trainer und Coach-Ausbilder Europas. Er lebt und arbeitet in der Schweiz, seine Wurzeln liegen in Deutschland und Nigeria. Er verfügt über ein Wissen wie kaum ein zweiter. Er ist Wirtschaftsinformatiker (FH), Betriebsökonom (FH) und absolvierte einen MBA in England. Der frühere Leistungssportler verfügt zudem über Abschlüsse und Zertifikate in rund einem Dutzend neurowissenschaftlicher Methoden aus den Bereichen Coaching, Intervention, Hypnose, Mentaltechnik, Persönlichkeitsentwicklung und angewandter Psychologie – Wissen, das er heute auch als Lehrtrainer weitergibt. Ray Popoola schaut auf eine abwechslungsreiche berufliche Zukunft zurück – er war jüngster Leiter einer Kampfkunstschule in der Schweiz, gründete mehrere Unternehmen in der Technik-, IT-, Beratungs- und Weiterbildungsbranche, avancierte zum internationalen Bankmanager mit Projekten in ganz Europa und den USA bevor er sich 2008 als Mental-Coach und Persönlichkeitsentwickler in Zürich einen Namen machte. Seine Klienten kommen aus dem Breiten- und Spitzensport sowie aus der Wirtschaft und dem Top-Management. Er gilt als der Top-Coach der Leistungselite, als der mentale Begleiter, wenn es um grosse Herausforderungen, komplexe Fragen und den unbedingten Willen zum Erfolg geht. Seine Klienten reisen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum, aus Westeuropa und sogar aus dem arabischen Raum an, weil sie seine strukturierte Analyse, sein schnelles systemisches Verständnis, sein breites Methoden- und Interventions-Know-how sowie sein direktes und ehrliches Feedback zu schätzen wissen. Ray Popoola hilft, sich zu fokussieren, dringt tief in die Persönlichkeit ein und sorgt für starke und nachhaltige Veränderungen. Er macht es möglich, von Zielen und Ergebnissen nicht nur zu träumen, sondern sie auch wirklich im Alltag zu erreichen und sich mit aller Kraft und Motivation tagtäglich für sie einzusetzen. Er überzeugt durch menschliche Nähe und Empathie ebenso wie durch klare Ansagen und einen schonungslosen Blick nach innen und aussen. Er baut auf und erklärt, pointiert und strukturiert, versteht und verändert Perspektiven. Dabei verlangt er, dass eingegangene Selbstverpflichtungen auch eingehalten werden, damit der gewünschte persönliche emotionale und mentale Wandel zum Besseren auch erreicht wird. Für ihn zählen im Umgang mit Klienten nur die Ergebnisse: absolute Klarheit, Fokussierung auf die Lösung und das Erreichen der angestrebten Ziele. Denn wer etwas erreichen will, der muss sich bewegen. Ray Popoola ist gefragter Redner auf nationalen und internationalen Kongressen, Präsident des Verbandes der Persönlichkeitstrainer (VPT) sowie Mitglied in zahlreichen Fachverbänden und Expertenzirkeln.

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