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Ray Popoola: “Wer die richtigen Entscheidungen trifft, spart sich Umwege und Schmerzen”

Whitepaper und Veranstaltungen für Business-Entscheider – bessere Entscheidungen treffen und Fehlentscheidungen vermeiden – Vorträge in Zürich und Frankfurt

Zürich / Frankfurt, 20. April 2018.

Manche Entscheidungen sind relevant für das ganze Leben, sind irreversibel. Dazu zählen zum Beispiel die Wahl der Ausbildung, des Berufsweges und der ersten Stelle, die Entscheidung für einen Lebens- oder Geschäftspartner oder die Frage, ob man Kinder bekommt oder nicht. Zwar hat nicht jede Entscheidung diese Tragweite, aber jeder, der Entscheidungen zu treffen hat, weiß, wie schwierig es sein kann, die richtige Wahl zu treffen. Zu viele Optionen bieten sich oft. Dilemmata gehören mehr oder weniger zum Alltag. Klar ist, wer weiß, wie neurowissenschaftlich, psychologisch und mental menschliche Entscheidungen getroffen werden, wie sie im Inneren entstehen und rational beeinflusst werden können, der hat Vorteile im Business und im Leben. Eine Frage, welcher der Business-Coach Ray Popoola nachgegangen ist. Zusammengefasst hat er seine Ergebnisse in einem Whitepaper und in einem Vortrag. “Man kann lernen, bessere Entscheidungen zu treffen” sagt er. “Wer die richtigen Entscheidungen trifft, spart sich Umwege und Schmerzen.”

Sein Whitepaper zum Thema bessere Entscheidungen gibt es unter www.raypopoola.com/lernen-sie-sich-zu-entscheiden zum Download. Geplant ist auch ein Buch zum Thema, das eine Persönlichkeitsanalyse enthalten wird und einen Gutschein für ein rund halbstündiges Auswertungs- und Feedbackgespräch. Das Buch wird im Juni erscheinen.

Wer nicht so lange warten möchte, kann auch einen Vortrag von Ray Popoola besuchen – am 26. April im Volkshaus in Zürich oder am 16. Mai im Rotonda Business Club in Frankfurt. Beginn ist jeweils um 18.00 Uhr, Ende gegen 21.00 Uhr. Die Teilnahme kostet 99,- CHF pro Person. Anmeldungen und weitere Informationen gibt es unter www.raypopoola.com unter der Rubrik Termine. Die Veranstaltung richtet sich primär an Unternehmer, Selbständige und Führungskräfte, es können sich aber auch Privatpersonen anmelden.

Weitere Informationen über Ray Popoola und jede Menge Hintergrundwissen zum Thema mentales Coaching für Business-Entscheider und Sportler gibt es unter www.raypopoola.com. Hier finden Interessenten auch einen Blog und jede Menge Wissen rund um Persönlichkeitsentwicklung, persönliches Wachstum und Wege zur mehr Klarheit.

Hintergrund:
Ray Popoola ist einer der führenden Mental-Coaches, Trainer und Coach-Ausbilder Europas. Er lebt und arbeitet in der Schweiz, seine Wurzeln liegen in Deutschland und Nigeria. Er verfügt über ein Wissen wie kaum ein zweiter. Er ist Wirtschaftsinformatiker (FH), Betriebsökonom (FH) und absolvierte einen MBA in England. Der frühere Leistungssportler verfügt zudem über Abschlüsse und Zertifikate in rund einem Dutzend neurowissenschaftlicher Methoden aus den Bereichen Coaching, Intervention, Hypnose, Mentaltechnik, Persönlichkeitsentwicklung und angewandter Psychologie – Wissen, das er heute auch als Lehrtrainer weitergibt. Ray Popoola schaut auf eine abwechslungsreiche berufliche Zukunft zurück – er war jüngster Leiter einer Kampfkunstschule in der Schweiz, gründete mehrere Unternehmen in der Technik-, IT-, Beratungs- und Weiterbildungsbranche, avancierte zum internationalen Bankmanager mit Projekten in ganz Europa und den USA bevor er sich 2008 als Mental-Coach und Persönlichkeitsentwickler in Zürich einen Namen machte. Seine Klienten kommen aus dem Breiten- und Spitzensport sowie aus der Wirtschaft und dem Top-Management. Er gilt als der Top-Coach der Leistungselite, als der mentale Begleiter, wenn es um grosse Herausforderungen, komplexe Fragen und den unbedingten Willen zum Erfolg geht. Seine Klienten reisen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum, aus Westeuropa und sogar aus dem arabischen Raum an, weil sie seine strukturierte Analyse, sein schnelles systemisches Verständnis, sein breites Methoden- und Interventions-Know-how sowie sein direktes und ehrliches Feedback zu schätzen wissen. Ray Popoola hilft, sich zu fokussieren, dringt tief in die Persönlichkeit ein und sorgt für starke und nachhaltige Veränderungen. Er macht es möglich, von Zielen und Ergebnissen nicht nur zu träumen, sondern sie auch wirklich im Alltag zu erreichen und sich mit aller Kraft und Motivation tagtäglich für sie einzusetzen. Er überzeugt durch menschliche Nähe und Empathie ebenso wie durch klare Ansagen und einen schonungslosen Blick nach innen und aussen. Er baut auf und erklärt, pointiert und strukturiert, versteht und verändert Perspektiven. Dabei verlangt er, dass eingegangene Selbstverpflichtungen auch eingehalten werden, damit der gewünschte persönliche emotionale und mentale Wandel zum Besseren auch erreicht wird. Für ihn zählen im Umgang mit Klienten nur die Ergebnisse: absolute Klarheit, Fokussierung auf die Lösung und das Erreichen der angestrebten Ziele. Denn wer etwas erreichen will, der muss sich bewegen. Ray Popoola ist gefragter Redner auf nationalen und internationalen Kongressen, Präsident des Verbandes der Persönlichkeitstrainer (VPT) sowie Mitglied in zahlreichen Fachverbänden und Expertenzirkeln.

Entscheidungen und Schmerzen

Wie gehst du mit Schmerzen um?

Es gibt grundsätzlich drei Arten von Menschen. Die einen meinen, dass jede Entwicklung und die Konsequenzen, die aus einer Entscheidung folgen, grundsätzlich mit Schmerzen verbunden sind. Motto: no pain, no gain oder „Was uns nicht umbringt, macht uns härter“. Diese Menschen betrachten das Leben als Kampf, den sie zu ertragen und zu gewinnen haben.

Die Zweiten meinen, man müsste generell Schmerzen vermeiden und deswegen besser gleich gar keine Entscheidungen treffen. Wenn ich immer den Weg des Sowohl-als-auch statt den des Entweder-oder gehe, komme ich wahrscheinlich mit weniger Blessuren durchs Leben. Ist zwar irgendwie mittelmässig, aber anderen geht es ja schliesslich viel schlechter.

Die Dritten treffen Entscheidungen, versuchen aber die Folgen bzw. die damit verbundenen Nachteile zu entschärfen. Die dritte Gruppe sind meine Kunden. Nicht immer und generell, aber unter anderem in einem Tattoo-Studio, in dem ich immer wieder als Coach gebucht werde, wenn ein Klient ein Tattoo haben möchte, aber keine Schmerzen haben will.

In diesem Tattoo-Studio ist es wie im Leben. Die einen kommen und sagen klar, dass sie ein Tattoo haben möchten. Keine Frage nach Schmerzen. Sie haben entschieden und sind bereit, die Folgen und Begleiterscheinungen zu akzeptieren. Manche sagen sogar, Schmerzen gehören zum Tätowieren dazu. Und schliesslich ist ein Tattoo ja auch eine Entscheidung fürs Leben. Es hat Sinn, diese Entscheidung bewusst zu treffen und auch bewusst die dazugehören Schmerzen zu ertragen.

Die Zweiten werden ihr Leben lang von einem Tattoo träumen, wenn sie sich denn eines wünschen. Aber sie werden den Schritt nicht gehen, weil ihnen der Mut fehlt. Der Preis ist ihnen zu hoch. Schade, denn ihnen entgeht etwas – wenn es nicht das Tattoo ist, wird es etwas anderes sein. Wer immer nur Schmerz vermeidet, sich vor allem fürchtet, trägt vielleicht die härteste aller Konsequenzen: niemals ein Ziel oder eine neue Dimension erreichen, niemals etwas Besonderes sein oder erleben.

Die dritte Gruppe sucht nach kreativen Lösungen. Die Entscheidung fürs Leben ja, aber Schmerzen nein. Vielleicht geht das nicht immer, aber es geht ziemlich oft. Wenn ich Klienten vor und während des Tätowierens coache, haben sie weniger oder keine Schmerzen. Und dennoch erleben sie das Tätowieren bewusst, vielleicht sogar viel intensiver als andere. Denn der Schmerz bekommt eine positive Wendung. Es bleibt das Glücksgefühl, etwas zu bekommen, was man sich wünscht, verbunden mit einer positiven Lern- und Lebenserfahrung.

Und die Moral von der Geschicht‘: Es lohnt sich immer, nach Lösungen zu suchen, auch und gerade nach solchen, die nicht unmittelbar im Blickfeld liegen. Denn auf den ersten Blick haben ja Tattoos und Coachings auch nichts miteinander zu tun. Nicht nur bei Tattoos, auch sonst im Leben, lohnt sich zur Blick zur Seite, der Blick nach innen oder der unvoreingenommene Blick nach aussen. Mit Hilfe eine Coaches oder Mentors lassen sich neue Wege finden, die Menschen den eigenen Zielen näher bringen, ohne dabei jeden Schmerz ertragen zu müssen.

Wichtig ist das eigene Bewusstsein. Es kann mal sinnvoll sein, Dinge einfach zu ertragen, sie intensiv zu durchleben und sich so bewusst zu machen, dass das Leben eben auch Härten hat, die es zu meistern gilt. Davor habe ich tiefsten Respekt. Allerdings sind Schmerzen auch kein Selbstzweck. Und wer sie nicht ertragen möchte, findet Lösungen. Man muss sie nur suchen.

Jeder mag selbst entscheiden, was und wie viel er ertragen möchte in einer bestimmten Situation. Ein Leben ganz ohne Nachteile und Schmerzen wird es nicht geben. Jede Entscheidung hat ihren Preis. Aber er lässt sich in vielen Fällen mindern. Das ist die wichtigste und vornehmste Aufgabe eines Coaches. Er mindert den Preis, den jemand zu zahlen hat, wenn er ein Ziel verfehlt oder wenn er eine bestimmte (lebenswichtige und lebenslange) Entscheidung trifft.