Ray Popoola

Einführung

Bessere Entscheidungen treffen für mehr Höchstleistung

Soll ich es machen oder doch lieber nicht? Mache ich dieses oder jenes? – Egal ob wir uns zwischen den braunen oder schwarzen Schuhen entscheiden, oder ob es um ein attraktiveres Stellenangebot geht – unser Schicksal basiert auf den Entscheidungen, die wir treffen. Manche Entscheidungen fallen leicht, andere wiederum nicht. Was dies erschwert ist, dass uns in der heutigen Zeit so viele Möglichkeiten zur Verfügung stehen wie noch nie. Wir haben im wahrsten Sinne des Wortes: die Qual der Wahl. Wie das Entscheiden leichter fällt und wie Sie bessere Entscheidungen treffen, erfahren Sie in diesem Blog anhand praktischer Tipps.

Bessere Entscheidungen treffen für mehr Höchstleistung

Entscheiden leicht gemacht

Schritt 1. Spitzensportler setzen auf mentale Vorbereitung, wenn es beispielsweise um bevorstehende Wettkämpfe geht. Denn in der Regel gewinnt jener, der körperlich und mental in der besten Form ist. Wenn es um Entscheidungen geht, ist es daher wichtig in der Vorbereitung den Fokus auf rationale und emotionale Elemente zu lenken. Stellen Sie sich im ersten Schritt Fragen wie: Auf was ist zu achten? Welche Regeln, Gesetze und Umstände gilt es zu berücksichtigen? Analysieren Sie das vollständige Umfeld und den Rahmen Ihres Entscheidungsbereiches. Der emotionale Teil Ihrer Entscheidung wird hingegen von Ihren Lebensmotiven und Werten beeinflusst – und diese sollten Ihnen vor Ihrer Entscheidung bewusst sein. Wägen Sie ab, machen Sie eine Pro- und Kontra-Liste, aber lassen Sie auch Ihrer Intuition einen Spielraum. Beziehen Sie dabei auch Ihr Umfeld mit ein – gibt es jemanden, der Sie bei der Entscheidung beraten kann?

Schritt 2. Erst jetzt treffen Sie eine Entscheidung aufgrund Ihrer Werte und Lebensmotive, anhand Ihrer Pro- und Kontra-Liste, Ihrer Analyse und aus den Ratschlägen Ihres Umfeldes. Wenn Sie sich schwertun, sich für eine Option zu entscheiden, liegt die Ursache vermutlich in einem Wertekonflikt. Überprüfen Sie nochmals Ihre Werte aus Schritt 1.

Schritt 3. Nach der Entscheidung für eine Option folgt die Umsetzung. Erst jetzt werden Sie mit Ihrer Entscheidung in Aktion treten. Dieser Schritt fällt Ihnen leichter, wenn Sie die ersten zwei Schritte konsequent durchgeführt haben. Dennoch können innere Blockaden auftreten. Manchmal liegen Punkte der Entscheidung und zu erreichenden Ziele nicht im eigenen Einflussbereich. Trotz der Abhängigkeit von anderen möchte man das Ziel erreichen. Dies entspräche einem Wertekonflikt (Abhängigkeit – Unabhängigkeit), bei dem sich zurecht das Innerste sträubt. Suchen Sie sich Unterstützung von Aussen, wenn Sie während der Entscheidungsumsetzung auf Blockaden stossen.

Schritt 4. Haben Ihre Entscheidung umgesetzt, folgt in diesem Schritt die Reflektion. Auch wenn Sie vielleicht froh sind, die Entscheidung hinter sich und umgesetzt zu haben, ist der Blick zurück wichtig. Dies hilft Ihnen aus Entscheidungsprozessen zu lernen, um künftig bessere Entscheidungen treffen zu können. Faktisch gesehen wollen Sie mit jeder Entscheidung besser werden. Dafür ist jede noch so unbequeme Information ein wichtiger Baustein.

Die Angst vor Entscheidungen resultiert in den meisten Fällen daraus, dass Menschen sich gedanklich bereits mit Schritt 3 und 4 beschäftigen, bevor Grundlagen geschaffen wurden. Folgen Sie künftig den vier Schritten als Leitlinie für Ihre Entscheidungsprozesse und erreichen Sie dabei Höchstleistung.