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Gute Vorsätze auch wirklich umsetzen – mit neuen Gewohnheiten ins neue Jahr

Warum es schwieriger ist, als sie dachten und was Sie tun können, um Ihr Ziel zu erreichen

Erst vorgestern Nacht haben sich auf der ganzen Welt Menschen gute Vorsätze für das neue Jahr vorgenommen. Vieles haben sie vor zu ändern: weniger Essen, gesünder leben, sich weniger ärgern oder gar den Job wechseln. Was viele Monate, vielleicht Jahre unerledigt blieb, jetzt soll es sich ändern. Untersuchungen zeigen, dass rund zwei Drittel aller Menschen an Silvester gute Vorsätze fassen.

Aber bei der grossen Mehrheit wird die Umsetzung der vielen guten Vorsätze nicht erfolgreich sein. Viele werden nicht durchalten. Ein Viertel gibt statistisch bereits in der ersten Woche auf, ein weiteres Drittel in den ersten zwei Monaten. Nur etwa 7 Prozent werden auf die eine oder andere Art und Weise ihre Ziele erreichen. Ehrlich gesagt, es gibt keinen Grund für gute Vorsätze. Die meisten von uns versagen in dem Spiel. Am Ende bleiben nur die guten Absichten, aber kein Ergebnis. Oder geht es vielleicht anders? Ohne die Enttäuschungen der letzten Jahre, in denen wir eben nicht durchgehalten haben?

Damit Menschen ihre Ziele mit neuen Gewohnheiten erreichen, damit sie in ihre Bestleistung kommen, benötigen sie also ein System, das funktioniert. Sie brauchen Halt und eine Anleitung, einen Weg, auf den sie sich begeben können. Ein solches System gibt es – und es ist genau da anders, wo die anderen Systeme versagen. Es basiert auf Forschungen und wird von Menschen verwendet, die ihre grössten Ziele erreichen und diese immer grösser machen.

Um Ziele zu erreichen, braucht es neue Gewohnheiten. Neue Gewohnheiten kommen aber nicht über Nacht. Sie brauchen Zeit, Hingabe und Durchhaltewillen, vielleicht auch Disziplin oder Mut. Die meisten Neujahrsvorsätze scheitern an einer oder mehrerer dieser Voraussetzungen. Aber wie viel Zeit braucht man, wie lange muss man durchhalten, um sich eine neue Gewohnheit zu eigen zu machen? Viele Menschen kennen die Legende von «in 21 Tagen hast Du Dein Ziel erreicht». Aber es ist eben nur eine Legende… Leider.

Was Sie noch nicht über die 21-Tage-Regel wussten

Es hat sich herausgestellt, dass die 21-Tage-Regel nur ein Mythos ist und auch kein wissenschaftliches Fundament hat. Bei simpleren Dingen kann man sich eine neue Gewohnheit schon in viel weniger als in 21 Tagen angeeignet haben. Bei komplexeren Themen oder Herausforderung kann es um Einiges länger dauern als nur 21 Tage.

Forscher vom University College London haben Menschen beobachtet und untersucht, die sich verschiedene neue Gewohnheiten aneignen wollten. Statt der legendären 21 Tage fanden sie heraus, dass es im Schnitt 60 Tage dauert, bis eine neue Gewohnheit wirklich implementiert ist, bis sie also automatisch abläuft. Und bei vereinzelten neuen Gewohnheiten kann es sogar bis zu 250 Tagen dauern. Es ist eben, wie schon gesagt, Geduld und Durchhaltevermögen gefragt. Je komplexer die neue Gewohnheit, desto länger dauert es, sie für sich zu integrieren.

7 einfache Tricks, um sich neue Gewohnheiten anzueignen

Wenn ich in Coachings meinen Klienten von diesen Zahlen berichte, seufzen die meisten. Sie vermutlich jetzt auch. Das verstehe ich. Aber Sie wollen doch etwas erreichen und haben sich ja gerade deswegen gute Vorsätze für das neue Jahr vorgenommen. Ich übrigens auch. Die gute Nachricht ist, dass es ein paar Tricks gibt, mit denen wir uns auch schwierigere neue Gewohnheiten aneignen können.

 

1. Bleiben Sie in Verbindung mit Ihrer Motivation

Warum wollen Sie die neue Gewohnheit? Ihre intrinsische Motivation ist der Schlüsselfaktor, um sich neue Gewohnheiten anzueignen. So vermittle ich das im Coaching: „Klarheit über die eigenen Lebensmotive (Das Warum) helfen dabei, die Hingabe und den Durchhaltewillen aufrechtzuerhalten. Wenn Sie sich darin nicht klar sind, verliert die neue Gewohnheit schnell an Attraktivität.“

 

2. Reden Sie über ihre „neue” Gewohnheit

Wer mit Freunden reist, reist besser. Das gilt auch für die Reise zu neuen Gewohnheiten. Freunde können unterstützen und sorgen neben gutem Zureden auch für einen gewissen „sozialen Druck“. „Du wolltest doch …“  Wenn es hart wird, können gute Freunde einem durch die schwierige Zeit helfen – die Zeit, in denen man zweifelt und schwach wird. Eine Studie der Harvard Universität hat bewiesen, dass Gemeinschaften einen signifikanten Einfluss darauf haben, dass wir mehr an uns glauben und Ziele dadurch erreichbarer werden.

 

3. Grosse Vision, kleine Zwischenziele

Manchmal kommen wir in Schwierigkeiten, wenn wir uns zu viel aufladen. Vor allem dann, wenn wir besonders grosse Visionen und Ziele haben. Ich ermutige meine Klienten sehr gerne zu grossen Zielen. Grosse Ziele helfen. Aber zwischen kühn und desillusioniert liegt oftmals nur eine Haaresbreite. Grosse Ziele sind grossartig. Dennoch schadet ein gewisser Realismus nicht, zumal jedes grosse Projekt in kleinen Schritten erreicht werden muss. Etwas, was ich an diesem Punkt gerne empfehle: Grosse Ziele in kleine Zwischenschritte unterteilen. Dann wird die neue Gewohnheit spürbar schrittweise erreicht und ist keine Reise zu den Sternen.

 

4. Finden Sie den richtigen Auslöser

Oft fällt es uns schwer, uns neue Gewohnheiten anzueignen, weil wir die falschen Verknüpfungen einsetzen. Und da hat ausnahmsweise das, was landläufig empfohlen wird, seine Gültigkeit: nämlich das noch unbekannte und unerreichte Neue mit Altbekanntem zu verbinden.  So zum Beispiel mit folgenden einfachen Aussagen und Verknüpfungen: „Abends nach der Arbeit gehe ich 15 Minuten spazieren“ oder „In der Mittagspause esse ich einen Salat“ Solche Aussagen lassen den Denkprozess aus, weil die Reaktion schon bestimmt ist.

 

5. Wählen Sie die richtige Belohnung aus

Es ist besser, eine intrinsische Belohnung auszuwählen, als eine extrinsische, wie zum Beispiel ein Einkauf von einem Konsumgut oder das Verzehren eines Stück Kuchens. Der Grund: Eine extrinsische Belohnung kann zwar funktionieren, ist aber langfristig erfahrungsgemäss weit weniger effektiv. Zudem kann man an einer extrinsischen Belohnung das Interesse verlieren bevor man sich dessen bewusst wird. Und plötzlich verliert die Belohnung an Wert und wirkt sich dadurch negativ auf die Motivation aus.

 

6. Führen sie Buch über Ihren Fortschritt und Ihre Ziele

Die meisten Menschen, die ich kenne, mögen keine Buchhaltung. Auch für mich ist Buchhaltung kein Lieblingsthema. Wenn es aber darum geht, sich neue Gewohnheiten anzueignen und Ziele zu erreichen, ist Buch zu führen aber das Werkzeug Nummer Eins.  Denn wenn wir schriftlich sehen, welche Fortschritte wir machen und die erreichten Ziele uns selber immer wieder vor Augen führen, hat das eine immense Wirkung auf uns.

Dr. Gail Matthews von der Dominican Universität in Kalifornien untersuchte die Wirkung und stellte fest, dass die Wahrscheinlichkeit, Ziele zu erreichen um 42 Prozent höher ist, wenn wir uns den Fortschritt schriftlich vergegenwärtigen.  Die Begründung: Handschriftliches notieren aktiviert beide Gehirnhälften. Für neue Gewohnheiten ideal.

 

7. Freuen Sie sich auf die Belohnung

Nichts ist so schön wie die Vorfreude. Charles Duhigg beschreibt in seinem Buch Die Macht der Gewohnheit,  dass es ein grosser Vorteil ist, wenn wir uns auf eine bestimmte Belohnung freuen. Damit verändert sich die Belohnung von einem Anreiz zu einer Energiequelle mit Antriebskraft.

Freuen Sie sich bereits jetzt auf das gute Gefühle, das Sie haben werden, wenn Sie Ihre neue Gewohnheit ein weiteres Mal erfolgreich ausgeführt haben.

 

Falls Sie Schwierigkeiten damit haben, sich die neue Gewohnheit anzueignen, herzlich willkommen im Club. Sie sind nicht allein. Aber anstatt frustriert zu sein, hoffe ich, dass Sie sich etwas erleichtert fühlen. Sie machen nichts falsch!

Falls Sie an der 21-Tage-Regel scheitern, lade ich Sie herzlich ein, diese einfach zu vergessen. Stattdessen brauchen Sie nur Ihre Motivation vor Augen zu behalten, mit Freunden über Ihr Vorhaben zu sprechen, den Auslöser und die Belohnung zu optimieren, darüber Buch zu führen und sich bereits jetzt auf die Belohnung zu freuen.

Ich bin mir sicher, dass Sie bereits jetzt näher an Ihren neuen Gewohnheiten und Zielen sind als Sie denken.

Bestleistung ist nicht nur etwas für Leistungseliten

Bestleistungen sind kein Privileg von Leistungseliten oder Übermenschen. Jeder kann Bestleistung erreichen. Die Frage ist nur, an was man sich selber misst. Wer SEIN Bestes gibt, kommt in den Flow und erlebt Glücksgefühle. Nur wer den Kopf in den Sand steckt, muss sich mit persönlicher Mittelmäßigkeit zufrieden geben. Alle anderen haben das Zeug zur persönlichen Bestleistung.

Roger Federer spielt eine perfekte Topspin-Vorhand unerreichbar weit ins hintere Feld. Michael Phelps gewinnt bei den Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro 2016 in fünf Schwimmdistanzen fünf weitere Goldmedaillen. Mit insgesamt 23 Olympia-Medaillen ist er der erfolgreichste Olympionike aller Zeiten. Der andere Michael, Michael Jackson, ist mit schätzungsweise 750 Millionen verkaufter Platten der erfolgreichste Popstar aller Zeiten. Franz Liszt‘ Klavierstück «Etudes d’exécution transcendante» transzendiert pianistische Fingerfertigkeiten auf meisterhafte Ansprüche und zieht damit Zuhörer in seinen Bann. Unternehmen, bei denen der Silicon-Valley-Pionier Elon Musk involviert ist, verändern ganze Industriezweige und sorgen für eine Disruption in bis dato zementierten Märkten.

Spitzenleistung zu erleben ist spannend. Und wir alle möchten gerne gute Leistung erreichen – im Beruf, im Privatleben, im Sport oder bei unserem Hobby. Unser Streben danach ist durchaus normal. Aber viele haben das Gefühl, dass Bestleistung nur etwas für eine auserwählte, privilegierte Minderheit ist, für einzelne Talente oder Genies. Dabei ist das Resultat, das wir anschließend als Bestleistung bezeichnen, nur das Ergebnis unserer Leidenschaft. Auch Mahatma Gandhi wusste anfangs nicht, dass er einen friedlichen Prozess letztlich bis zur Unabhängigkeit Indiens führen würde.

Verlieren Sie den Kompass nicht aus den Augen

Die gute Nachricht ist, dass die Wissenschaft in den letzten Jahrzehnten fundamentale Erkenntnisse im Bereich der Neurophysiologie erreicht hat: Bestleistung ist nicht mehr ein elitäres Produkt, sondern ein replizierbares Ergebnis. Forschung zeigt, dass Bildung zu 1%, Arbeitserfahrung zu 3% und Berufserfahrung zu 0%, also gar keinen Einfluss auf Leistung hat. Es kann also jeder Bestleistung erreichen – ohne Vorwissen und ohne soziale Prägung, freilich aber natürlich nur im Rahmen seiner eigenen Möglichkeiten.

Jedoch sind Bestleistungen nicht etwas, was über Nacht entsteht. Es braucht einen Plan, Hingabe und Leidenschaft, um etwas Bestimmtes erreichen zu wollen. Und auf dem Weg ans Ziel gibt es viele Unkenrufe, denen man trotzen und standhalten muss. Durchhaltevermögen ist erforderlich. Und manchmal muss man sich eben auch von falschen Ratgebern trennen, um seinen Kompass nicht aus den Augen zu verlieren.

Einer der größeren Fehler besteht meist darin, sich in erster Linie mit Ergebnissen der Besten messen zu wollen. Die optimalen Fragen wären: «Wie kann ich bei dem, was ich tue, mein Bestes geben?» Dann wird die externe Referenz nicht das Ergebnis eines Top-Performers, sondern die Leidenschaft dessen. So werden die Hindernisse auf dem Weg zu Herausforderungen und nicht zu verhindernden Umständen. Und die interne Referenz wird der Zufriedenheitsindex der eigenen Leistung – man erlebt Flow-Zustände.

Fazit

Jeder Mensch kann gute Leistung erreichen und damit Glücksgefühle erleben. Es mag sein, dass es nicht die Spitzenleistungen von Olympioniken wie Michael Phelps oder Unternehmern wie Elon Musk sind. Das Glücksgefühl stellt sich aber nicht immer mit der absoluten Größe des Ergebnisses ein, sondern mit der relativen und inneren Referenz –  dann, wenn ich weiß, dass ich mein mir mögliches Bestes gegeben habe.

Authentizität und Motivation starten mit der Frage „Warum?“

Jeder Mensch hat innere Antreiber. Er handelt entsprechend seiner Veranlagung, die durch bestimmte Lebensmotive determiniert werden. Diese Lebensmotive verändern sich im Laufe des Lebens kaum.

Sie machen die Persönlichkeit aus, sie bestimmen, was jemand gerne tut und was nicht, woran er Freude hat und was ihm schwer fällt, für was er sich begeistern kann und was er nur widerwillig erledigt, ob er lieber im Team arbeitet oder allein und vieles andere mehr. Das Wissen um die Existenz solcher Lebensmotive ist neuer als die hierarchiegeprägten Modelle von Führung und Management und deswegen leider oft noch nicht gelebter Alltag in Unternehmen.

Wissen, das gerade Führungskräfte für sich nutzen sollten. Selbstbezogene Führung nach dem Motto „Führe Mitarbeiter so, wie Du geführt werden willst“ wird dabei zunehmend zum Auslaufmodell. Immer öfter gilt in modernen Unternehmen: „Führe Mitarbeiter so, wie sie geführt werden wollen – entsprechend ihrer Lebensmotive und den daraus resultierenden Stärken und Schwächen.“

Es sind also Führungskräfte gefragt, die sowohl über eine hohe Selbstwahrnehmung verfügen – schließlich handeln auch sie entsprechend ihrer Lebensmotive – als auch über eine außerordentliche Beobachtungsfähigkeit. Wer weiß, was seine inneren Antreiber sind, trifft die besseren Entscheidungen, kommuniziert besser und ist im Einklang mit seinen Handlungsmaximen. Warum das so ist, lässt sich leicht erklären. Das „Warum“ ist der Treibstoff, während das Wie und Was nur die Resultate sind. Die Lebensmotive geben die Antwort auf das Warum.

Menschen mit zum Beispiel einem hoch ausgeprägten Flexibilitätsmotiv performen besonders gut in dynamischen Umgebungen.

Warum verhält sich jemand so und nicht anders? Warum performt eine Person in einem Umfeld, während eine andere Person im gleichen Umfeld zum Low-Performer mutiert. Mit dem falschen Treibstoff krankt das System. Wer gegen seine inneren Antreiber arbeitet oder arbeiten muss, verliert an Energie. Der richtige Treibstoff fehlt. Ein System voller Menschen mit wenig Treibstoff wird auch von Kunden und Geschäftspartnern erkannt. Es wird deutlich, hier fehlt die Energie, das Warum, das große Ziel.

Sich bewusst zu werden, was die wirklichen inneren Antreiber sind, ist weit mehr als reine Selbsterkenntnis. Es heißt zu hinterfragen und abzugleichen, ob und inwieweit die Werte, welche das Unternehmen, die Vorgesetzten und die Arbeitskollegen vertreten, mit den eigenen übereinstimmen. Ein niedrigerer  Deckungsgrad bedeutet, geringere Produktivität und Motivation, ein höherer erlebter Stress und höhere Fehlzeiten.

Gleich und Gleich gesellt sich gern

Menschen mit zum Beispiel einem hoch ausgeprägten Flexibilitätsmotiv performen besonders gut in dynamischen Umgebungen. Mit einer Führung der starren, durchgetakteten Strukturen gehen sie ein wie eine Orchidee im Keller. In einem Startup Unternehmen werden hingegen genau diese Flexibilität und Agilität gefordert. Da ist ein Geist gefragt, der sich an wechselnde Gegebenheiten anpassen kann.

Wenn Menschen überfordert oder unterfordert sind, startet normalerweise die Suche nach fehlenden fachlichen Kompetenzen oder mangelnden persönlichen Fähigkeiten.

Je nachdem, mit welchen Motiven man ausgestattet ist, ist man ein besserer Match für ein Unternehmen als Mitarbeiter oder als Führungsperson oder eben ein schlechterer. Dabei sind bestimmte Lebensmotive nicht besser oder schlechter. Sie sind einfach so, wie sie sind. Um sich aber zu entfalten brauchen sie eine entsprechende Umgebung. Es gilt also, die richtigen Entscheidungen zu treffen, für oder gegen den Job, für oder gegen einen Mitarbeiter, für oder gegen ein Projektteam.

Viele versuchen noch immer, sich Menschen für das gegebene Umfeld zurechtzubiegen, statt sich zu fragen, ob das Umfeld das passende ist. Über kurz oder lang federt der daraus resultierende Selbstbetrug, das Handeln entgegen der eigenen Lebensmotive physisch und körperlich zurück – Burnout, Stress und Krankheiten sind die Folge.

Motive kann man messen und nicht lernen

Wenn Menschen überfordert oder unterfordert sind, startet normalerweise die Suche nach fehlenden fachlichen Kompetenzen oder mangelnden persönlichen Fähigkeiten. Auch wenn es durchaus Fehlbesetzungen gibt, startet eine sinnvollere Suche auf der Ebene der Persönlichkeit, Bedürfnisse und Antreiber – auf der Ebene der intrinsischen Motivation, der Lebensmotive.

Der Glaube, dass der Mensch wie ein Rechner umprogrammiert werden kann, entstammt dem Beginn des Computerzeitalters und ist ein Wunsch, dem kaum ein Mensch bisher hat nachkommen können. Tätigkeiten und Abläufe lassen sich erlernen. Aber das „Warum“ eine Tätigkeit ausgeführt werden soll, ist noch nicht lernbar. Es ist der Unterschied zwischen Wissen und Erkenntnis. Treibstoff kann man eben nicht lernen, man muss ihn im Tank haben. Und der Treibstoff ist eine Wertekongruenz zwischen den eigenen inneren Antreibern und den zu lösenden Aufgaben.

Mit dem Wissen der Lebensmotive beginnt die Reise in eine neue Führungskultur und eines professionellen Coachings. Es gilt kompromisslos zu inventarisieren, Konfliktherde zu identifizieren und eine Veränderung voranzutreiben. Die dadurch erworbene Authentizität ist für Unternehmer, Führungspersonen und Menschen, die ein sinnvolleres Leben führen wollen, ein Muss. Die Ergebnisse sind eine bessere Performance, gesündere Mitarbeiter und Strukturen und eine steigende allgemeine Zufriedenheit im Miteinander.

 

* Dieser Artikel erschien auch in der Frankfurter Allgemeine Woche, KW25/2017

Spitzentrainer Ray Popoola unterstützt Sales-Team des Inneneinrichters Kinnarps

Intrinsische Motivatoren und Selbsterkenntnis zum Wohle des Kunden und des Unternehmens

Kinnarps

Zürich, 11. April 2017.
Kinnarps ist der grösste Hersteller von Einrichtungslösungen rund um den Arbeitsplatz in Europa. Und wer Arbeitsplätze ausstattet, der hat auch eine grosse Verantwortung für die Themen Produktivität, Motivation und Leistungsfähigkeit. Um diese sowohl im eigenen Team weiter zu steigern als auch durch neurowissenschaftliche Kenntnisse die Beratungskompetenz gegenüber den anspruchsvollen Kunden des Unternehmens noch weiter zu erhöhen, hat Kinnarps Schweiz nun den Züricher Spitzentrainer und Mentalcoach Ray Popoola engagiert. Popoola unterstützt das Kinnarps-Sales-Team rund um die Themen intrinsische Motivation, bessere Interaktion und Team-Performance.

„Nur wer sich selbst und seine inneren Antreiber und Motive kennt, weiss auch, wie er den Kunden bestmöglich erreichen kann. Funken auf der gleichen Wellenlänge, mit sich selbst und der eigenen Persönlichkeit im Einklang zu sein und ein tiefes Verständnis für die eigene Psyche zu haben, ist die beste Basis für das perfekte Beratungsgespräch. Wer weiss, was in einem selbst vorgeht, versteht auch besser, was andere empfinden – und was sie sich wirklich wünschen“, ist Ray Popoola überzeugt. Auf Basis einer wissenschaftlich validierten Methode entwickelt er das Kinnarps Sales-Team auf zwei Ebenen weiter: bei der individuellen Motivation und Selbsterkenntnis als Kundenberater und als gemeinsames Sales-Team, das gemeinsam seine Kompetenz als Marktführer zum Wohle des Kunden einbringt. „Teams, die sich blind verstehen, sich untereinander persönlich und fachlich vollkommen vertrauen können und die so perfekt interagieren, sind der beste Garant für optimalen Kundenservice“, erklärt Popoola. Hier wolle er einen entscheidenden Beitrag leisten.

„Motivation, Performance, Teamkompetenz und Psychologie werden für Unternehmen immer wichtiger“, verdeutlicht auch Michelle Petit, Sales Director von Kinnarps in der Schweiz. Mit Ray Popoola habe man einen Top-Profi für das Kinnarps Sales-Team gewonnen, der diese Themen aus dem Effeff beherrsche und diese mit einer tiefen Kenntnis unternehmerischer, betriebswirtschaftlicher und Führungskompetenz kombiniere. „Es gibt nur sehr wenige Coaches und Trainer, die über eine derartige Methodenvielfalt und neurowissenschaftliches Know-how verfügen und selbst jahrelang als Manager in mittelständischen und grossen Unternehmen tätig waren“, erklärt Petit die Entscheidung für Popoola als Persönlichkeitsentwickler und Trainer bei Kinnarps. Popoola sei ein Praktiker, der Motivationscoaching und Persönlichkeitsentwicklung alltags- und geschäftstauglich gestalte, kein Coach „aus dem Wolkenkuckucksheim“. Sie sei dankbar, Popoola, der auch Top-Manager und Spitzensportler unterstützt, für diese Aufgabe gewonnen zu haben. Michelle Petit ist sich sicher, dass neben dem Kinnarps-Sales-Team auch die Kinnarps-Kunden von den neuen Erkenntnissen profitieren werden. „Erfolgreiche Unternehmen bringen Bestleistung, die auch der Kunde spürt. Garant dafür sind top-motivierte Mitarbeiter“, so Petit abschliessend.

Weitere Informationen über den Premium-Hersteller von Einrichtungslösungen Kinnarps gibt es unter www.kinnarps.com. Mehr zu den Themen Motivation, Coaching, Performance und Persönlichkeitsentwicklung in Unternehmen sowie über den Spitzentrainer und Coach Ray Popoola gibt es unter www.raypopoola.com.

Hintergrund:

Ray Popoola – Portrait

Ray Popoola ist einer der führenden Mental-Coaches, Trainer und Coach-Ausbilder Europas. Er lebt und arbeitet in der Schweiz, seine Wurzeln liegen in Deutschland und Nigeria. Er verfügt über ein Wissen wie kaum ein zweiter. Er ist Wirtschaftsinformatiker (FH), Betriebsökonom (FH) und absolvierte einen MBA in England. Der frühere Leistungssportler verfügt zudem über Abschlüsse und Zertifikate in rund einem Dutzend neurowissenschaftlicher Methoden aus den Bereichen Coaching, Intervention, Hypnose, Mentaltechnik, Persönlichkeitsentwicklung und angewandter Psychologie – Wissen, das er heute auch als Lehrtrainer weitergibt. Ray Popoola schaut auf eine abwechslungsreiche berufliche Karriere zurück – er war jüngster Leiter einer Kampfkunstschule in der Schweiz, gründete mehrere Unternehmen in der Technik-, IT-, Beratungs- und Weiterbildungsbranche, avancierte zum internationalen Bankmanager mit Projekten in ganz Europa und den USA bevor er sich 2008 als Mental-Coach und Persönlichkeitsentwickler in Zürich einen Namen machte. Seine Klienten kommen aus dem Breiten- und Spitzensport sowie aus der Wirtschaft und dem Top-Management. Er gilt als der Top-Coach der Leistungselite, als der mentale Begleiter, wenn es um grosse Herausforderungen, komplexe Fragen und den unbedingten Willen zum Erfolg geht. Seine Klienten reisen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum, aus Westeuropa und sogar aus dem arabischen Raum an, weil sie seine strukturierte Analyse, sein schnelles systemisches Verständnis, sein breites Methoden- und Interventions-Know-how sowie sein direktes und ehrliches Feedback zu schätzen wissen. Ray Popoola hilft, sich zu fokussieren, dringt tief in die Persönlichkeit ein und sorgt für starke und nachhaltige Veränderungen. Er macht es möglich, von Zielen und Ergebnissen nicht nur zu träumen, sondern sie auch wirklich im Alltag zu erreichen und sich mit aller Kraft und Motivation tagtäglich für sie einzusetzen. Er überzeugt durch menschliche Nähe und Empathie ebenso wie durch klare Ansagen und einen schonungslosen Blick nach innen und aussen. Er baut auf und erklärt, pointiert und strukturiert, versteht und verändert Perspektiven. Dabei verlangt er, dass eingegangene Selbstverpflichtungen auch eingehalten werden, damit der gewünschte persönliche emotionale und mentale Wandel zum Besseren auch erreicht wird. Für ihn zählen im Umgang mit Klienten nur die Ergebnisse: absolute Klarheit, Fokussierung auf die Lösung und das Erreichen der angestrebten Ziele. Denn wer etwas erreichen will, der muss sich bewegen. Ray Popoola ist gefragter Redner auf nationalen und internationalen Kongressen, Präsident des Verbandes der Persönlichkeitstrainer (VPT) sowie Mitglied in zahlreichen Fachverbänden und Expertenzirkeln.

Weitere Informationen unter www.raypopoola.com.

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