Patricia W.
(29, Trainerin Kunstrad, Mehrfache Schweizmeisterin)

Ich würde ein Medizin-Studium machen

Was würdest du dir wünschen, hättest du einen Wunsch frei?

Ich würde ein Medizinstudium machen. Ein Bereich, der mich schon immer fasziniert hat. Weil mich der Mensch schon immer fasziniert hat. Wie er tickt, was er überhaupt ist, was er für Beschwerden hat, wie man ihn heilen kann. Vor allem der ganzheitliche, komplementäre Ansatz interessiert mich, denn er versucht den Menschen als ganzes Wesen zu erfassen.

Was war ein Schlüsselmoment für dich während des Coachings?

Als ich mir eingestand, dass ich eigentlich gar nicht mehr Kunstradfahren will. Dass ich keine Leistung mehr erbringen will. Ich konnte mich befreien von unterbewussten, alten Zwängen, die automatisch dazu geführt hatten, dass sich meine Leistung verschlechterte. Ich verstand endlich, dass es mich nicht mehr glücklich machte.

Wie hat sich deine Sicht auf dein Leben mit dem Coaching verändert?

Im ersten Coaching verstand ich, dass jeder Mensch in seiner eigenen Welt lebt und einen schlechten Tag haben kann, dass dies auf mich jedoch keinen Einfluss haben muss. Diese Erkenntnis förderte mein Verständnis für die Umwelt: „Not my monkeys, not my circus“.

Ich lernte auch, dass ich schwach sein darf – aber nicht muss. Ausserdem lernte ich mich selbst zu reflektieren und Verhaltensmuster zu erkennen mit Fragen wie: „Wo befinde ich mich gerade, was läuft gerade bei mir ab?“