Ray Popoola

Einführung

Erfolgreich zur Höchstleistung – Interview Teil 2

Wer wünscht sich nicht auf Knopfdruck sein volles Potenzial zu entfalten? In einem Interview mit Tanja Gutmann von #mental, habe ich mich über dieses Thema und motivierende Rituale unterhalten. In diesem Blog erhalten Sie einen Einblick in den zweiten Teil des Interviews.

Erfolgreich zur Höchstleistung – Interview Teil 2

Interview #mental Teil 2

Tanja Gutmann: Gibt es Möglichkeiten, mit denen du deine Kunden trainierst, auf Knopfdruck ihr volles Potenzial abrufen zu können?

Ray Popoola: Im Coaching gibt es eine Struktur, bei der man Anker installiert. Es ist wie auf Knopfdruck Gefühle abrufen zu können, abhängig davon, zuerst zu drücken, um sie auslösen zu können, ähnlich wie ein Ritual. Aus der Konditionierungspsychologie wissen wir, dass wir uns konditionieren können, damit wir auf einen gewissen Reiz, einen Stimulus, eine gewisse Reaktion im Körper haben, irgendein Gefühl.

Tanja Gutmann: Es kann sein, dass ich mir zur Aktivierung des Gewünschten eine Farbe vorstelle, einen Gegenstand dabei habe oder es auf den Körper konditioniere. Was machst du am meisten?

Ray Popoola: Ich beginne meist einen Schritt weiter vorne. Der innere Dialog ist entscheidend, wie ich mit mir spreche. Jedes Wort, das ich ausspreche – eigentlich bin ich in meinem Kopf alleine, nur ich mit meinen Stimmen, egal was im Aussen geschieht. Ich bin die einzige Person, die in der Lage ist, im Kopf etwas zu verändern. Wie spreche ich mit mir? Wie stehe ich am Morgen auf? Welches sind meine ersten Worte? Wie gehe ich mit Drucksituationen um? Wie gehe ich mit mir selbst um, wenn ich ein Tief habe, wenn ich mit dem Aussen in einem Konflikt bin? Dort beginnt man, ein stabiles Fundament zu haben.

Meistens normalisiert sich im Coaching sehr viel, wenn man die Stimme im Kopf und wie man mit sich umgeht, langsam reguliert. Da ist niemand anderes im Kopf. Ich bin die einzige Person, die unter Kontrolle hat, was hier oben passiert. Dann kommt der nächste Schritt: Gibt es beruflich, am Morgen oder mit der Familie Situationen, in denen ich nicht in meiner Leistung bin? Es gibt gewisse Rituale, die man sich aneignen kann. Es gibt Leute, die am Morgen aufstehen und ein bestimmtest Musikstück hören. Andere meditieren am Morgen oder trinken zuerst einen Kaffee. Andere gehen mit dem Hund spazieren, weil sie es am Morgen brauchen. Solche Rituale helfen sehr, auf Knopfdruck etwas abrufen zu können.

Tanja Gutmann: Was machst du am meisten?

Ray Popoola: Für mich ist Musik ein wichtiger Teil: Wenn ich eine bestimmte Playlist höre, geht es mir gut. Etwas anderes, das ich seit Jahren mache, ist das Meditieren. Dann sammelt es sich in mir für den Moment. Selbsthypnoseübungen selbstverständlich auch, das hat mit Geist und Körper zu tun. Das ist es, was ich mache.

Beim Spitzensport haben beinahe alle Sportler ein Ritual. Einige beginnen am Vorabend des Wettkampftages schon. Sie packen ihre Tasche, meditieren eventuell nochmals, entspannen sich oder hören eine bestimmte Musik. Andere beginnen morgens: Ich hatte einen Sportler, der morgens am Wettkampftag immer kalt duscht und seine Haferflocken isst.

Tanja Gutmann: Was macht er, wenn er einmal keine Haferflocken hat?

Ray Popoola: Wenn nur die Haferflocken der einzige Anker sind, damit der Tag läuft und ich diese nicht habe, dann wird es herausfordernd. Aber meistens ist es multifaktorell: Es sind die Haferflocken, das Aufstehen, das Kaltduschen, die Trainingskleidung… Wenn ein Element wegfällt, ist es nicht tragisch. Was immer mitschwingt ist subtil: Ich mache stets das Beste daraus.

Ein Spitzensportler, der auf einem Trainingsevent trainiert – einmal im Jahr ist die Schweizer Meisterschaft – kann sich so gut wie möglich managen: aufstehen, essen, trainieren, schlafen, usw. Trotzdem kann es sein, dass das Wetter nicht optimal ist. Oder er hört etwas auf dem Weg, stösst sich irgendwo, erhält eine SMS. Im ganzen Anspruchsfeld sollte man sich die Haltung wieder aktiv zu eigen machen: Ich mache einfach das Beste daraus.

Sie möchten mehr dazu erfahren? Das Interview in voller Länge finden Sie unter:
https://raypopoola.com/interview/

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