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Handgelenks-OP unter Hypnose: Was die Psyche vermag

Ray Popoola ist einer der renommiertesten Coach-Ausbilder im deutschsprachigen Raum. Zu seinem Repertoire gehören zahlreiche Coaching- und Interventionsmethoden, darunter auch Hypnose. Hypnose, so der Business- und Mental-Coach, sei eine extrem wirkungsvolle Methode der Fokussierung, der Entspannung und im Coaching zum Lösen von Blockaden.

Ray Popoola wird zertifizierter Ausbilder für das Reiss Motivation Profile

Das Reiss Motivation Profile (RMP) ist eines der bekanntesten Persönlichkeitsdiagnostiktools. Es verrät, welchen inneren Motiven ein Mensch folgt, was ihn antreibt und demzufolge zufriedener macht. Wer seine eigenen Motive kennt, kann bessere Entscheidungen für sich selbst treffen – in Bezug auf berufliche Karriereschritte, die richtigen Geschäftspartner und persönliche Belange.

Besser schlafen, mehr leisten

Viele Klienten wollen in Beruf, im privaten oder Sport Bestleistung erreichen. Dabei ist Bestleistung nicht nur das Resultat von „mehr“ Leistung, sondern auch die Optimierung von aktuellen Prozessen und proaktivem Energiemanagement sind elementar. Dazu gehört Besser schlafen. Wer seinen Schlaf so optimiert hat dass er einwandfrei ein- und  durchschlafen kann, regeneriert besser, ist erholter und […]

Coaching: Neue Wege gehen

Ray Popoola im Interview. Freude oder Macht? Unabhängigkeit oder Ehre? Wenn der Kölner Businessund Karrierecoach Bernd Slaghuis seine Karten zückt, wird es spannend: Auf jedem der 24 Kärtchen steht ein Begriff, der für einen bestimmten ideellen Wert steht. Die Karten werden gut gemischt und dann zwei gleichzeitig aufgedeckt. Im K.O.-System muss man sich immer für eins entscheiden, bis nur noch drei Karten – und Werte – übrigbleiben.

Ray Popoola: “Wer die richtigen Entscheidungen trifft, spart sich Umwege und Schmerzen”

Manche Entscheidungen sind relevant für das ganze Leben, sind irreversibel. Dazu zählen zum Beispiel die Wahl der Ausbildung, des Berufsweges und der ersten Stelle, die Entscheidung für einen Lebens- oder Geschäftspartner oder die Frage, ob man Kinder bekommt oder nicht. Zwar hat nicht jede Entscheidung diese Tragweite, aber jeder, der Entscheidungen zu treffen hat, weiß, wie schwierig es sein kann, die richtige Wahl zu treffen.

Lernen Sie, sich zu entscheiden!

Mit Ihren Entscheidungen bestimmen Sie Ihr Schicksal und das von anderen Menschen. Ob es nun die Wahl eines Lebens- oder Geschäftspartners ist, der nächste Karriereschritt, die Wahl einer Ausbildung oder wichtige Geschäftsentscheidungen – jede Entscheidung ist ein Zug auf dem Schachbrett Ihres Lebens. Menschen treffen tagtäglich unzählige, teilweise irreversible Entscheidungen. Und diese Entscheidungen bestimmen, was für ein Mensch wir werden. Nur kaum jemand hat Strategien erlernt, dass all diese Schicksalsentscheidungen nicht dem Zufall unterliegen.

Oftmals nutzen wir mentale Simulationen als Entscheidungswerkzeug, in denen wir uns das Erlebnis im Kopf vorstellen, wenn Annahmen oder Erfahrungen nicht ausreichen. Wenn Sie zum Beispiel ein Auto kaufen wollen, ist es natürlich, dass Sie sich die verschiedenen Möglichkeiten vorstellen, um zu entscheiden, welche Sie vorziehen. Je nachdem wie Ihre ureigenen Motive sind, bewerten Sie zum Beispiel Funktion, Status oder Unterhaltskosten jeweils höher als andere Parameter. Sie werden dann das Fahrzeug wählen, dass für Sie persönlich den höchsten Mehrwert bringt. So weit, so gut.

Wenn es aber um lebensverändernde Schicksalsentscheidungen, mit fundamental neuen Erfahrungen geht (beispielweise ein Kind bekommen, heiraten, Berufswechsel), reichen Erfahrungen nicht mehr aus. Künftige Eltern können sich eben nicht vorstellen, wie es wäre, ein eigenes Kind zu haben. Sie können also nicht den Wert einer Entscheidung für ihr künftiges Ich vorhersehen. Dasselbe gilt für viele Geschäftsentscheidungen. Es braucht also eine andere Herangehensweise, um weittragende Entscheidungen zu treffen.

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Die Grundlage jeder Entscheidung

In „Descartes' Irrtum: Fühlen, Denken und das menschliche Gehirn“ (1), beschreibt der Neurowissenschaftler Antonio Damasio eine wegweisende Entdeckung. Er untersuchte Menschen mit Schädigungen in Gehirnregionen, in denen Emotionen entstehen. Alle hatten eine seltsame Gemeinsamkeit: Sie konnten keine Entscheidungen treffen. Sie konnten zwar auf einer logischen Ebene beschreiben, welche Schritte sie durchführen und was sie für eine Entscheidung tun sollten, aber es war ihnen unmöglich, die einfachste Entscheidung zu treffen. Mit anderen Worten, während wir zwar mit logischen Begründungen und Erklärungen unsere Entscheidungen beschreiben können, werden sie von unseren Emotionen gesteuert.

Die Antwort darauf, warum unsere Emotionen unsere Entscheidungen steuern, findet sich darin, wie sich unser Gehirn über Millionen von Jahren entwickelt hat, und der wissenschaftlich bewiesenen Tatsache, dass sich unser Gehirn in den vergangenen 100.000 bis 200.000 Jahren nicht weiterentwickelt hat. Unser Gehirn hat sich mit der primären Aufgabe entwickelt, uns am Leben zu halten. Die Reaktionen unseres Gehirns sind instinktiv und blitzschnell – und viel schneller als wir denken.

Die neurologischen Grundlagen unserer Entscheidungsstrategien wurden sozusagen in einer Zeit geprägt, also unser (Über-)Leben fast ausschließlich von drei Fragen bestimmt wurde, die instinktiv und unmittelbar eingeschätzt werden:

  1. Will es mich fressen? (Gefahr)
  2. Kann ich es fressen? (Opportunität)
  3. Kann ich mich mit damit paaren? (Fortpflanzen)

Manchmal ist es deswegen besser, ein bis zwei Nächte über eine Entscheidung zu schlafen. Wir kennen die Aussage, dass man mit schlechten Gefühlen schlechte Entscheidungen trifft. Das gilt auch für gute Gefühle. Nicht immer ist das gute Gefühl, das man hat, das richtige, woraufhin eine falsche Entscheidungen eben trotzdem getroffen werden kann. Nach ein bis zwei Nächten darüber schlafen, haben sich die Emotionen gelegt, und man wird eine Entscheidung mit mehr Gehirn treffen als vorher. Emotion und Ratio kommen so mehr in Einklang.

 

1) Antonio R. Damasio, Descartes' Irrtum: Fühlen, Denken und das menschliche Gehirn

 

Geld entlohnt, Werte führen

Ob Ihre Mitarbeiter nur des Geldes wegen für Sie arbeiten oder auf Grundlage einer Identifikation, ist eine wichtige Frage. Spätestens nach der Bonuszeit, wenn das vergangene Jahr finanziell honoriert wird, zeigt sich, ob sie Ihnen ergeben sind.