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Lernen Sie, sich zu entscheiden!

Mit Ihren Entscheidungen bestimmen Sie Ihr Schicksal und das von anderen Menschen. Ob es nun die Wahl eines Lebens- oder Geschäftspartners ist, der nächste Karriereschritt, die Wahl einer Ausbildung oder wichtige Geschäftsentscheidungen – jede Entscheidung ist ein Zug auf dem Schachbrett Ihres Lebens. Menschen treffen tagtäglich unzählige, teilweise irreversible Entscheidungen. Und diese Entscheidungen bestimmen, was für ein Mensch wir werden. Nur kaum jemand hat Strategien erlernt, dass all diese Schicksalsentscheidungen nicht dem Zufall unterliegen.

Oftmals nutzen wir mentale Simulationen als Entscheidungswerkzeug, in denen wir uns das Erlebnis im Kopf vorstellen, wenn Annahmen oder Erfahrungen nicht ausreichen. Wenn Sie zum Beispiel ein Auto kaufen wollen, ist es natürlich, dass Sie sich die verschiedenen Möglichkeiten vorstellen, um zu entscheiden, welche Sie vorziehen. Je nachdem wie Ihre ureigenen Motive sind, bewerten Sie zum Beispiel Funktion, Status oder Unterhaltskosten jeweils höher als andere Parameter. Sie werden dann das Fahrzeug wählen, dass für Sie persönlich den höchsten Mehrwert bringt. So weit, so gut.

Wenn es aber um lebensverändernde Schicksalsentscheidungen, mit fundamental neuen Erfahrungen geht (beispielweise ein Kind bekommen, heiraten, Berufswechsel), reichen Erfahrungen nicht mehr aus. Künftige Eltern können sich eben nicht vorstellen, wie es wäre, ein eigenes Kind zu haben. Sie können also nicht den Wert einer Entscheidung für ihr künftiges Ich vorhersehen. Dasselbe gilt für viele Geschäftsentscheidungen. Es braucht also eine andere Herangehensweise, um weittragende Entscheidungen zu treffen.

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Die Grundlage jeder Entscheidung

In „Descartes' Irrtum: Fühlen, Denken und das menschliche Gehirn“ (1), beschreibt der Neurowissenschaftler Antonio Damasio eine wegweisende Entdeckung. Er untersuchte Menschen mit Schädigungen in Gehirnregionen, in denen Emotionen entstehen. Alle hatten eine seltsame Gemeinsamkeit: Sie konnten keine Entscheidungen treffen. Sie konnten zwar auf einer logischen Ebene beschreiben, welche Schritte sie durchführen und was sie für eine Entscheidung tun sollten, aber es war ihnen unmöglich, die einfachste Entscheidung zu treffen. Mit anderen Worten, während wir zwar mit logischen Begründungen und Erklärungen unsere Entscheidungen beschreiben können, werden sie von unseren Emotionen gesteuert.

Die Antwort darauf, warum unsere Emotionen unsere Entscheidungen steuern, findet sich darin, wie sich unser Gehirn über Millionen von Jahren entwickelt hat, und der wissenschaftlich bewiesenen Tatsache, dass sich unser Gehirn in den vergangenen 100.000 bis 200.000 Jahren nicht weiterentwickelt hat. Unser Gehirn hat sich mit der primären Aufgabe entwickelt, uns am Leben zu halten. Die Reaktionen unseres Gehirns sind instinktiv und blitzschnell – und viel schneller als wir denken.

Die neurologischen Grundlagen unserer Entscheidungsstrategien wurden sozusagen in einer Zeit geprägt, also unser (Über-)Leben fast ausschließlich von drei Fragen bestimmt wurde, die instinktiv und unmittelbar eingeschätzt werden:

  1. Will es mich fressen? (Gefahr)
  2. Kann ich es fressen? (Opportunität)
  3. Kann ich mich mit damit paaren? (Fortpflanzen)

Manchmal ist es deswegen besser, ein bis zwei Nächte über eine Entscheidung zu schlafen. Wir kennen die Aussage, dass man mit schlechten Gefühlen schlechte Entscheidungen trifft. Das gilt auch für gute Gefühle. Nicht immer ist das gute Gefühl, das man hat, das richtige, woraufhin eine falsche Entscheidungen eben trotzdem getroffen werden kann. Nach ein bis zwei Nächten darüber schlafen, haben sich die Emotionen gelegt, und man wird eine Entscheidung mit mehr Gehirn treffen als vorher. Emotion und Ratio kommen so mehr in Einklang.

 

1) Antonio R. Damasio, Descartes' Irrtum: Fühlen, Denken und das menschliche Gehirn

 

Geld entlohnt, Werte führen

Ob Ihre Mitarbeiter nur des Geldes wegen für Sie arbeiten oder auf Grundlage einer Identifikation, ist eine wichtige Frage. Spätestens nach der Bonuszeit, wenn das vergangene Jahr finanziell honoriert wird, zeigt sich, ob sie Ihnen ergeben sind.

Bestleistung ist nicht nur etwas für Leistungseliten

Sie machen die Persönlichkeit aus, sie bestimmen, was jemand gerne tut und was nicht, woran er Freude hat und was ihm schwer fällt, für was er sich begeistern kann und was er nur widerwillig erledigt, ob er lieber im Team arbeitet oder allein und vieles andere mehr. Das Wissen um die Existenz solcher Lebensmotive ist neuer als die hierarchiegeprägten Modelle von Führung und Management und deswegen leider oft noch nicht gelebter Alltag in Unternehmen.

Spitzentrainer Ray Popoola unterstützt Sales-Team des Inneneinrichters Kinnarps

Kinnarps ist der grösste Hersteller von Einrichtungslösungen rund um den Arbeitsplatz in Europa. Und wer Arbeitsplätze ausstattet, der hat auch eine grosse Verantwortung für die Themen Produktivität, Motivation und Leistungsfähigkeit. Um diese sowohl im eigenen Team weiter zu steigern als auch durch neurowissenschaftliche Kenntnisse die Beratungskompetenz gegenüber den anspruchsvollen Kunden des Unternehmens noch weiter zu erhöhen, hat Kinnarps Schweiz nun den Züricher Spitzentrainer und Mentalcoach Ray Popoola engagiert.

Performer

Im Buch – eigentlich als Dissertation verfasst und deswegen auch leserlich keine ganz leichte Kost – werden zahlreiche Menschen interviewt, die zwischen 12 Millionen Euro und mehreren hundert Millionen Euro an Vermögen angehäuft haben – die meisten Self-made-Millionäre, also keine Erben. Es ist also interessant, was diese Menschen zu berichten haben, denn man kann von ihnen lernen.

Entscheidungen und Schmerzen

Es gibt grundsätzlich drei Arten von Menschen. Die einen meinen, dass jede Entwicklung und die Konsequenzen, die aus einer Entscheidung folgen, grundsätzlich mit Schmerzen verbunden sind. Motto: no pain, no gain oder „Was uns nicht umbringt, macht uns härter“. Diese Menschen betrachten das Leben als Kampf, den sie zu ertragen und zu gewinnen haben.

Steigere deine Willenskraft

Damit es in Zukunft mit deiner Willenskraft aufwärtsgeht, du Verführungen eher widerstehen kannst und es schaffst, deine Projekte bis zum Ende durchzuziehen, geben wir dir hier eine Liste an erprobten Möglichkeiten. Balle deine Fäuste. Es klingt zu Beginn vielleicht erst einmal seltsam, aber so einfache Dinge wie die Fäuste zu ballen,

Krisen Selfmanagement

Wie wir durch Krisen wachsen können. Ständig fokussiert durchs Leben zu gehen ist Beileibe nicht einfach. Zumal unser Gehirn uns laufend mit neuen Informationen füttert, die wir verarbeiten sollen.

Streitkultur

Frisch verliebt? Herzlichen Glückwunsch, das ist sehr schön. Aber wenn die ersten Schmetterlinge weiter gezogen sind, kann es auch einmal zu einem Streit kommen. Damit der versöhnlich enden kann, geben wir dir hier 6 Tipps.